1. Herren

Erste zurück in der Erfolgsspur – klarer Heimsieg gegen Eutritzsch

Vor fast 300 Zuschauern hat unsere I. Männermannschaft am Freitagabend wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden. Gegen den abstiegsbedrohten SV Lipsia Eutritzsch feierten die Blau-Gelben einen am Ende deutlichen 5:2-Heimsieg. Die Treffer für unsere SG erzielten Paul Lehmann mit einem Doppelpack, Felix Brügmann, Justin Morgenstern und Lion Steinbach. Von Beginn an waren die Rollen klar verteilt. Unsere Mannschaft hatte viel Ballbesitz, versuchte geduldig Lösungen gegen tiefstehende Gäste zu finden und den Gegner immer wieder ins Laufen zu bringen. Eutritzsch lauerte dagegen auf Fehler, um nach Ballgewinnen schnell umzuschalten. Die erste gute Gelegenheit hatte Julien Mehlow bereits in der 9. Minute, scheiterte aus spitzem Winkel jedoch am Gästetorhüter. Auch in der Folge blieb unsere SG spielbestimmend und zeigte im Offensivspiel immer wieder technisch anspruchsvolle Aktionen. Gleichzeitig offenbarte man in der Rückwärtsbewegung aber auch einige Lücken, sodass die Partie nicht völlig ungefährlich blieb. Nico Brehm hatte zweimal die Möglichkeit zur Führung, setzte seine Abschlüsse jedoch über das Tor. Kurz vor der Pause war es dann aber so weit: Eine präzise Flanke von Nils Tzeuschner köpfte Felix Brügmann in der 39. Minute zum verdienten 1:0 ins Eutritzscher Tor. Das mögliche 2:0 noch vor dem Pausenpfiff verhinderte der Leipziger Schlussmann mit einer starken Parade gegen Nico Brehm. Nach dem Seitenwechsel brauchte unsere Mannschaft nur wenige Minuten, um nachzulegen. Über die rechte Seite ging es zu schnell für die Gäste, der eingewechselte Paul Lehmann blieb im Eins-gegen-eins eiskalt und schob in der 52. Minute zum 2:0 ein. Doch Eutritzsch gab sich keineswegs geschlagen und suchte weiterhin den Weg nach vorn. In der 62. Minute nutzten die Gäste eine ihrer wenigen Möglichkeiten und verkürzten nach zu leichtfertigem Verteidigen unserer Mannschaft auf 2:1. Die Antwort ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Direkt vom Anstoß weg spielte unsere SG wieder nach vorn. Eine Eingabe von Joel Lehmann verwertete Justin Morgenstern mit links zum 3:1. Nur zwei Minuten später fiel bereits der nächste Treffer: Felix Brügmann flankte auf Nils Tzscheuschner, dessen Kopfball der Leipziger Keeper nur nach vorn abwehren konnte. Lion Steinbach stand goldrichtig und drückte den Ball aus kurzer Distanz zum 4:1 über die Linie. Trotz der klaren Führung blieb die Partie nach der Pause wild. Wie schon in der Vorwoche verteilte unsere Mannschaft ein Geschenk: Eine zu kurze Rückgabe nutzten die Gäste zum zweiten Treffer. Das letzte Wort gehörte aber wieder den Blau-Gelben. Nach schöner Vorarbeit von Joel Lehmann und Oliver Bryks musste Paul Lehmann nur noch ins leere Tor einschieben und schnürte mit dem 5:2 seinen Doppelpack. Am Ende steht ein verdienter und deutlicher Heimsieg, auch wenn im Rückwärtsgang nicht alles fehlerfrei lief. Offensiv zeigte unsere Mannschaft viele gute Ansätze, belohnte sich mit fünf Treffern und sammelte wichtiges Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben. Bereits am nächsten Wochenende wartet jedoch eine ganz andere Herausforderung. Dann geht es für unsere SG auf die weite Auswärtsfahrt zum Tabellenvierten, dem FC Oberlausitz Neugersdorf. Die Lausitzer liebäugeln noch mit einem Platz auf dem Podest und werden unserer Mannschaft sicher alles abverlangen. Mit dem Rückenwind aus dem Eutritzsch-Spiel und dem Wissen um die Hinspielniederlage sollte unser Team die Partie selbstbewusst angehen. Wenn wir unsere PS auf den Rasen bekommen, ist auch an der tschechischen Grenze etwas drin.

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War’s das?

Rechnerisch ist im Titelrennen zwar weiterhin alles möglich, doch die U23 von Dynamo Dresden marschiert unbeirrt an der Tabellenspitze davon. Auch der bislang ärgste Verfolger, die SG Handwerk Rabenstein, musste am vergangenen Wochenende im direkten Duell Federn lassen. Zwar präsentierten sich die Rabensteiner im Vergleich zur deutlichen 0:7-Hinspielniederlage stark verbessert, doch das 0:2 war am Ende trotzdem Ausdruck der Dresdner Dominanz. Frei nach dem Motto „Ein gutes Springpferd springt nur so hoch, wie es muss“ verwaltete Dynamo die bereits bis zur 40. Minute herausgespielte Führung souverän und ungefährdet bis zum Schlusspfiff. Die Meisterschale ist damit zwar noch nicht offiziell vergeben – schließlich sind bis Saisonende noch 18 Punkte zu holen – doch die Ausgangslage spricht aktuell klar für die Dresdner. Für unsere SG Taucha 99 läuft es in den vergangenen Wochen dagegen nicht mehr ganz so rund. Die lange Saison zehrt sichtbar an den Kräften. Ausgerechnet die Defensive, über weite Strecken der Spielzeit das große Prunkstück unserer Mannschaft, zeigte zuletzt ungewohnte Unsicherheiten. Gleichzeitig fehlt offensiv momentan das berühmte Quäntchen Glück. Einsatz, Laufbereitschaft und Wille stimmen weiterhin absolut – nur der Ertrag passt derzeit nicht dazu. Vieles von dem, was in der Hinrunde selbstverständlich funktionierte, will aktuell einfach nicht mehr gelingen. Umso wichtiger wäre nun ein Befreiungsschlag wie beim Erfolg gegen SV Markranstädt. Gegen SV Lipsia 93 Eutritzsch muss dringend ein Dreier her, wenn man sich nicht vorzeitig aus dem Titelrennen verabschieden möchte. Doch leicht wird diese Aufgabe keineswegs. Die Leipziger stehen aktuell mit dem Rücken zur Wand. Tabellenplatz 13 bedeutet höchste Alarmstufe, zumal die Abstiegsregelung kompliziert ist und stark von den Entwicklungen in den höheren Spielklassen abhängt. Für das gesamte untere Tabellendrittel zählt deshalb aktuell jeder einzelne Punkt im Kampf gegen den Abstiegsstrudel. Entsprechend kämpferisch wird Lipsia an der Parthe auftreten. Auch der Blick auf die Statistik macht deutlich, dass unsere Mannschaft gewarnt sein sollte: In bislang elf Duellen spricht die Bilanz mit sieben Siegen und zwei Unentschieden klar für die Leipziger. Nur zweimal konnte unsere SG bislang gewinnen, bei einer Tordifferenz von 10:20. Zur ganzen Wahrheit gehört allerdings ebenfalls: Der letzte Sieg von Lipsia datiert vom 16. Mai 2015. Das bislang letzte Aufeinandertreffen – fast zehn Jahre später – gewann unsere SG eindrucksvoll mit 4:0. Genau daran gilt es nun anzuknüpfen! Also: Noch einmal alle Kräfte bündeln, gemeinsam auftreten und den Heimvorteil nutzen. Mit Leidenschaft auf dem Platz und Unterstützung von den Rängen ist weiterhin alles möglich!

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Ein rabenschwarzer Nachmittag im Vogtland

Es war einer dieser Tage, an denen einfach nichts zusammenpasst. Beim Reichenbacher FC setzte es am Sonntagnachmittag eine schmerzhafte 0:3-Auswärtsniederlage – und das trotz einer über weite Strecken starken Leistung. Der Rückstand auf Tabellenführer Dynamo Dresden U21 wächst damit auf fünf Punkte an. Ein Spiel, das sofort in die falsche Richtung lief Die Partie begann wie ein Albtraum: Der erste Angriff der Gastgeber – und wir liegen hinten. Ein unnötiger Fehler, ein Moment der Unordnung, und schon nutzt Reichenbach eiskalt seine Chance. Zwar pariert Jonas Jahnke zunächst stark, doch anstatt kompromisslos zu klären, schenken wir dem Gegner den Ball praktisch auf dem Silbertablett. 0:1. Was danach folgte, war eigentlich das, was man sehen wollte: Taucha übernahm das Spiel, drückte, kombinierte und erspielte sich Chance um Chance. Doch was fehlte, war die letzte Entschlossenheit. Immer wieder wurde noch ein Haken zu viel gemacht, der perfekte Abschluss gesucht – und so blieben beste Möglichkeiten ungenutzt. Bittere Momente und fehlende Konsequenz Dann die 30. Minute: Ecke für Reichenbach – und wieder klingelt es. Mehrfach haben wir die Gelegenheit zu klären, doch es fehlt die letzte Konsequenz. Reichenbach wirft alles rein – und wird belohnt. 0:2. Es ist zum Verzweifeln: Wir spielen, wir machen Druck, wir kommen zu Chancen – doch der Ball will einfach nicht ins Tor. Stattdessen steht der Gegner kurz vor der Pause sogar vor dem 0:3, erneut begünstigt durch einen individuellen Fehler. Ein Spielverlauf zum Haare raufen Und wer dachte, es könne kaum schlimmer kommen, wurde nach der Pause eines Besseren belehrt: Ein fataler Fehlpass im Mittelfeld, schnelles Umschalten – 0:3. Doch unsere Mannschaft gab sich nicht auf. Im Gegenteil: Sie rannte an, kämpfte, schnürte den Gegner minutenlang ein. Was dann folgte, lässt sich kaum erklären: Sieben, acht glasklare Chancen – doch entweder fehlte das letzte Quäntchen Glück oder der gegnerische Torhüter wuchs über sich hinaus. Er wurde zum unüberwindbaren Hindernis, zum Mann des Spiels. Spätestens als selbst ein Abschluss aus kürzester Distanz direkt in die Arme des bereits am Boden liegenden Keepers ging, war klar: Heute soll es einfach nicht sein. Ein Spiel, das weh tut – aber auch Mut macht Dieses Spiel tut weh. Sehr weh. Weil es zeigt, wie viel Potenzial in dieser Mannschaft steckt – und wie gnadenlos Fußball manchmal sein kann. Taucha spielte den besseren Fußball. Reichenbach machte die Tore. Am Ende müssen wir uns jedoch an die eigene Nase fassen: Vorne zu verspielt, hinten zu fehleranfällig – eine Kombination, die bestraft wird. Blick nach vorn Doch genau hier liegt auch die Chance. Diese Mannschaft hat in dieser Saison bereits bewiesen, was sie kann. Sie hat begeistert, überzeugt und viele starke Momente geliefert. Und genau daran gilt es anzuknüpfen. Am kommenden Freitag steht mit dem SV Lipsia Eutritzsch die nächste Aufgabe an der Kriekauer Straße an. Dann heißt es: Mund abputzen, volle Energie auf den Platz bringen – und vor allem wieder mit der nötigen Konsequenz vor dem Tor auftreten. Denn eines ist klar: Wenn diese Mannschaft ihre Chancen nutzt, wird sie auch wieder gewinnen.

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Erste wieder in der Spur – nächster Schritt im Titelrennen!

Nach dem kleinen Rückschlag vor zwei Wochen gegen Laubegast und dem damit verbundenen Verlust der Tabellenführung hat unsere Erste die passende Reaktion gezeigt. Mit einem überzeugenden 4:0-Heimerfolg gegen die BSG Stahl Riesa meldete sich das Team eindrucksvoll zurück und unterstrich seine Ambitionen im Saisonendspurt. In dieser Deutlichkeit war der Sieg sicherlich nicht zu erwarten, zeigt aber einmal mehr, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Entscheidend wird nun sein, die gezeigte Konzentration und Einsatzbereitschaft auch in den kommenden Wochen auf den Platz zu bringen. Denn im Titelrennen bleibt die Situation weiterhin spannend: Tabellenführer SG Dynamo Dresden ließ beim klaren 7:0-Erfolg gegen Borea nichts anbrennen und behauptet seine Position. Mit noch sieben ausstehenden Spieltagen ist jedoch weiterhin alles möglich. Jeder Punkt kann entscheidend sein – und genau hier gilt es für unsere Erste, weiter dranzubleiben und den Druck hochzuhalten. Jetzt zählt’s – gemeinsam für den nächsten Dreier!

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Deutlicher Heimsieg gegen Stahl Riesa – SG Taucha 99 überzeugt auf ganzer Linie

Mit einer starken Vorstellung hat unsere I. Männermannschaft am Samstag ein klares und hochverdientes 4:0 gegen die BSG Stahl Riesa gefeiert. Gegen den Tabellenfünften der Landesliga Sachsen zeigte die SG Taucha 99 besonders in der ersten Halbzeit eine dominante Leistung und ließ den Gästen über die gesamte Spielzeit kaum Luft zum Atmen. Die Treffer für Blau-Gelb erzielten Jasper Günther, Felix Brügmann, Moritz Butzke und Joel Lehmann. Von Beginn an war zu spüren, dass unsere Mannschaft an diesem Nachmittag unbedingt die drei Punkte auf der Krieke behalten wollte. Hochkonzentriert, aggressiv in den Zweikämpfen und mit viel Tempo im Spiel nach vorn übernahmen die Tauchaer sofort die Kontrolle. Die Gäste aus Riesa fanden kaum Mittel gegen das intensive Pressing und die spielerische Überlegenheit unserer Elf. Bereits in der 10. Minute wurde der starke Auftakt belohnt. Nach einem präzise getretenen Eckball von Paul Lehmann stieg Jasper Günther am höchsten und köpfte den Ball unhaltbar zur frühen 1:0-Führung ins Netz. Auch danach blieb Taucha klar tonangebend und setzte die Riesaer Defensive immer wieder unter Druck. Dass Kapitän Flo Brügmann fehlte, war dabei kaum zu merken – das Team kompensierte seinen Ausfall geschlossen und mit großer Disziplin. Nach gut einer halben Stunde folgte dann die entscheidende Phase der Partie. Erneut war ein Standard Ausgangspunkt des Erfolgs: Nach einer Ecke landete der Ball im Strafraum bei Felix Brügmann, der aus kurzer Distanz entschlossen zum 2:0 einschob. Die Gäste wirkten nun sichtlich verunsichert – und Taucha nutzte das eiskalt aus. Nur drei Minuten später fiel bereits das 3:0. Ein langer Ball hebelte die komplette Hintermannschaft der Riesaer aus, Moritz Butzke startete im richtigen Moment durch, setzte sich stark gegen seinen Gegenspieler durch und blieb vor dem Torwart cool. Überlegt schob unsere Nummer 16 ein und sorgte damit schon früh für die Vorentscheidung. Von den Gästen kam offensiv über die gesamten 90 Minuten kaum etwas. Unsere Defensive stand sicher, gewann nahezu alle entscheidenden Duelle und ließ keine nennenswerte Torchance zu. Stahl Riesa blieb weit hinter den eigenen Ansprüchen zurück und war an diesem Tag weit von einem Punktgewinn entfernt. Nach dem Seitenwechsel nahm Taucha etwas Tempo aus dem Spiel, ohne dabei die Kontrolle zu verlieren. Die Hausherren mussten nicht mehr alles investieren, während den Gästen die Mittel fehlten, um noch einmal zurückzukommen. Dennoch erspielte sich unsere Mannschaft weiterhin einige gute Möglichkeiten und blieb das klar gefährlichere Team. Den Schlusspunkt setzte schließlich Joel Lehmann in der 88. Minute. Nach einem feinen Chipball von Julian Mehlow setzte sich Joel mit viel Entschlossenheit durch und vollendete stark zum 4:0-Endstand. Ein sehenswerter Abschluss einer rundum überzeugenden Mannschaftsleistung. Mit diesem klaren Heimsieg hält unsere Mannschaft den Druck auf die Spitzenteams der Liga hoch und wahrt alle Chancen im spannenden Rennen um die Meisterschaft. Die Form stimmt – nun gilt es, nachzulegen. Bereits am kommenden Sonntag wartet die nächste anspruchsvolle Aufgabe: Dann ist unsere SG Taucha 99 ab 14:00 Uhr beim Reichenbacher FC gefordert.

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Spektakel am Freitagabend: 5:3-Auswärtssieg in Markranstädt

Was für ein Abend! In einem hitzigen, turbulenten und über weite Strecken hochklassigen Landesligaspiel setzte sich unsere Mannschaft am Freitagabend verdient mit 5:3 beim SSV Markranstädt durch. Die Tore für unsere Blau-Gelben erzielten Nico Brehm (2), Paul Lehmann, Damion Sura und Moritz Butzke. Mit diesem wichtigen Auswärtssieg bleiben unsere Männer weiter in der Spitzengruppe der Sachsenliga und halten den Druck auf die führenden Teams aufrecht. Von Beginn an war Feuer in der Partie. Beide Mannschaften waren sofort auf Betriebstemperatur, das Spiel nahm früh ein hohes Tempo auf. Während wir versuchten, über Ballbesitz und spielerische Lösungen Kontrolle zu gewinnen, setzte der Gastgeber vor allem auf Zweikampfhärte, Leidenschaft und Körperlichkeit. In der ersten halben Stunde begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe, klare Vorteile konnte sich zunächst niemand erarbeiten. Die erste gute Möglichkeit gehörte unseren Männern: Nach Zuspiel von Florian Brügmann kam Nico Brehm in der 20. Minute aus der Drehung zum Abschluss, setzte den Ball aber über das Tor. Auf der anderen Seite wurde es ebenfalls gefährlich, als sich ein abgefälschter Schuss tückisch senkte und Jonas Jahnke zu einer starken Parade zwang. Die Partie war nun endgültig voll da. Kurz darauf vergab auch Cerno Abdulayi Kaba aus aussichtsreicher Position. In der 32. Minute fiel dann die verdiente Führung für unsere Farben: Paul Lehmann ließ einen Ball an der Strafraumgrenze clever für Nico Brehm klatschen, und unsere Nummer 10 jagte den Ball kompromisslos ins lange Eck. In der Folge hatten wir gleich mehrfach die Chance nachzulegen. Zunächst scheiterte Paul im Eins-gegen-eins am Schlussmann der Gastgeber, wenig später parierte dieser auch einen Kopfball von Jasper Raul Günther stark. Statt des möglichen 2:0 fiel dann jedoch der Ausgleich. Nach einem individuellen Fehler in unserer Defensive verloren wir einen bereits fast geklärten Ball noch leichtfertig und ermöglichten Markranstädt so das 1:1 (39.). Mit diesem Zwischenstand ging es auch in die Pause. Der zweite Durchgang begann dann mit einem echten Paukenschlag. Gerade einmal 20 Sekunden waren gespielt, da schickte Cerno Paul Lehmann auf die Reise, der vor dem Tor cool blieb und zum 2:1 einschob. Und es kam noch besser: Nur fünf Minuten später schlugen wir erneut zu. Nach einem Ballgewinn schalteten unsere Männer blitzschnell um, Nico Brehm war durch und machte mit seinem zweiten Treffer des Abends das 3:1 perfekt. In dieser Phase hatten wir das Spiel eigentlich im Griff, ließen Ball und Gegner laufen und wirkten dem vierten Treffer näher als der Gastgeber dem Anschluss. Doch genau dieser wollte zunächst nicht fallen. Eine große Möglichkeit ließ Cerno liegen, nachdem Joel sich stark im Strafraum durchgesetzt und mustergültig zurückgelegt hatte. Markranstädt gab sich jedoch nicht geschlagen und blieb gefährlich. Zunächst strich ein Ball nur knapp am langen Pfosten vorbei, ehe in der 66. Minute doch der Anschlusstreffer fiel. Jonas Jahnke konnte einen Flatterball nur nach vorne abwehren, ein nachsetzender Spieler staubte zum 2:3 ab. Plötzlich kippte das Momentum. Nur wenig später nutzte der Gastgeber einen schnell ausgeführten Freistoß, kam erneut gefährlich in unseren Strafraum und traf zum 3:3 in den Winkel. Eine Viertelstunde vor Schluss war damit wieder alles offen. Doch dann wendete sich das Blatt erneut zu unseren Gunsten. In der 78. Minute sah der Kapitän der Gastgeber innerhalb kürzester Zeit zweimal Gelb und musste vorzeitig vom Platz. In Überzahl drückten unsere Männer sofort wieder nach vorn – mit Erfolg: Eine Flanke von Nico Brehm verlängerte Paul Lehmann stark in den Lauf von Damion Sura, der aus kurzer Distanz zur erneuten Führung einschob (83.). Die Schlussphase war dann nichts für schwache Nerven. Markranstädt warf noch einmal alles nach vorne, wir hatten gleichzeitig mehrfach die Chance, den Sack endgültig zuzumachen. Julian Mehlow verfehlte nach einer missglückten Abwehr des gegnerischen Keepers aus rund 38 Metern nur knapp. In der Nachspielzeit sah ein weiterer Spieler der Gastgeber nach einem Foul als letzter Mann die Rote Karte. Den Schlusspunkt setzten dann doch noch unsere Farben: Mit der letzten Aktion des Spiels war Moritz Butzke frei durch und hatte keine Mühe, zum 5:3-Endstand zu vollenden. Am Ende steht ein verdienter Sieg in einem denkwürdigen Derby. Acht Tore, neun Gelbe Karten, eine Gelb-Rote und eine Rote Karte sprechen für eine Partie, in der Emotion, Intensität und Leidenschaft von der ersten bis zur letzten Minute spürbar waren. Gegen aufopferungsvoll kämpfende Gastgeber konnten wir unsere spielerische Überlegenheit nicht immer konsequent auf den Platz bringen und machten es uns zwischenzeitlich selbst schwer. Umso wichtiger war die Reaktion der Mannschaft, die in schwierigen Momenten Charakter, Moral und Leidenschaft bewies. Weiter geht’s mit dem nächsten Highlight: Am 25. Spieltag gastiert die BSG Stahl Riesa auf der Krieke. Anstoß ist am Samstag um 15:00 Uhr.

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Mund abputzen. Aufstehen. Weitermachen.

Die vergangene Woche hat wehgetan. Die 0:1-Heimniederlage gegen Laubegast war ein echter Nackenschlag — sportlich wie tabellarisch. Von Platz 1 auf Platz 3, dazu die Gewissheit, dass Dresden durch unsere Niederlage nun alles in der eigenen Hand hat. So ehrlich muss man sein: Das war ein Wirkungstreffer. Aber genau jetzt zeigt sich, was eine Mannschaft ausmacht. Während der SSV Markranstädt nach dem überzeugenden 3:0 gegen den SV Tapfer 06 Leipzig mit Rückenwind in die Partie geht, stehen wir vor der Aufgabe, die richtige Antwort auf den letzten Rückschlag zu geben. Der Gastgeber belegt aktuell Rang zehn und will die Saison sicher so stark wie möglich zu Ende spielen. Mit sieben Siegen, drei Unentschieden und elf Niederlagen zeigt sich bislang ein eher wechselhaftes Bild. Unsere Ausgangslage bleibt trotzdem stark. 48 Punkte nach 21 Spieltagen, nur drei Niederlagen und eine Defensive mit gerade einmal 19 Gegentoren — das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis harter Arbeit, Qualität und mannschaftlicher Geschlossenheit. Diese Mannschaft hat sich ihre Position in dieser Liga verdient. Jetzt geht es darum, wieder klar zu werden im Kopf, die Energie zurückzuholen und den Fokus neu zu setzen. Genau dafür ist so eine Woche da. Das Trainerteam wird die richtigen Worte gefunden haben, und jeder Einzelne weiß, worauf es in dieser Phase der Saison ankommt. Die Tabelle hat sich verändert. Unsere Ziele aber nicht. Noch ist alles drin. Noch ist nichts entschieden. Und genau deshalb heißt es jetzt: zusammenrücken, Haltung zeigen und mit voller Überzeugung in die nächsten Aufgaben gehen. Mund abputzen. Aufstehen. Weitermachen.Denn abgerechnet wird erst am 20.06.2026.

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Niederlage gegen Laubegast

Am 21. Spieltag der Landesliga hat es uns erneut erwischt: Gegen den FV Dresden 06 Laubegast mussten wir vor heimischer Kulisse eine bittere und vor allem unnötige 0:1-Niederlage hinnehmen. Dabei begann die Partie aus unserer Sicht eigentlich vielversprechend. Noch keine Minute war gespielt, da bot sich Joel Lehmann bereits die große Chance zur Führung. Nach einem Querpass von Paul kam er am langen Pfosten zum Abschluss, doch der Dresdner Schlussmann reagierte stark. Es war der Auftakt zu einer richtig guten ersten Halbzeit unserer Mannschaft, die das Spiel klar bestimmte, den Gegner unter Druck setzte und sich mehrere hochkarätige Möglichkeiten erarbeitete. In der 16. Minute lag der Führungstreffer erneut in der Luft: Moritz brachte eine scharfe Hereingabe in den Fünfmeterraum, wo Paul unter Bedrängnis zum Abschluss kam, den Ball aber nicht entscheidend platzieren konnte. Nur zwei Minuten später fehlten erneut nur Zentimeter, als Paul mit einem starken Abschluss lediglich das Lattenkreuz traf. Unsere Elf war klar tonangebend, während sich die Gäste fast ausschließlich auf die Defensivarbeit beschränkten und offensiv kaum in Erscheinung traten. Kurz vor der Pause hätte die längst verdiente Führung dann endlich fallen müssen. Maaz lief allein auf das gegnerische Tor zu, entschied sich jedoch im letzten Moment für das Abspiel statt für den eigenen Abschluss – eine Szene, die sinnbildlich für diesen gebrauchten Tag stand. Auch nach dem Seitenwechsel wollten wir die Kontrolle behalten, doch mit zunehmender Spieldauer schlichen sich mehr und mehr kleine Fehler in unser Spiel ein. Der Spielfluss ging verloren, klare Offensivaktionen wurden seltener, und Laubegast gewann nach und nach an Selbstvertrauen. In der 59. Minute hatten die Gäste dann ihre erste richtig große Möglichkeit, doch Jonas Janke zeigte mit einer starken Parade seine Klasse und hielt uns im Spiel. Zehn Minuten später war er allerdings machtlos: Nach einer unzureichenden Klärung und einem verlorenen Zweikampf auf der rechten Seite landete der Ball beim Gästekapitän, der aus kurzer Distanz zum 0:1 einschob. Unsere Mannschaft antwortete sofort. Joel hatte im direkten Gegenzug die Riesenchance auf den Ausgleich, doch sein Heber war einen Tick zu ungenau. In der Schlussphase warfen die Blau-Gelben noch einmal alles nach vorn, stemmten sich mit aller Kraft gegen die drohende Niederlage und kamen auch zu weiteren guten Möglichkeiten. Doch das Glück war an diesem Tag nicht auf unserer Seite. Bei der besten Chance rettete erneut das Aluminium für die Gäste, als ein Schuss von Nico Brehm an den Pfosten prallte und von dort in den Armen des Torwarts landete. So verrannen die Minuten, und als auch die letzte Standardsituation ohne Ertrag blieb, war die zweite Heimniederlage besiegelt. Umso bitterer, weil unsere Mannschaft über weite Strecken die bessere war und sich für einen engagierten Auftritt erneut nicht belohnte. Jetzt gilt es, die Enttäuschung schnell abzuschütteln und gegen den SSV Markranstädt die richtige Reaktion zu zeigen. Im Aufstiegskampf ist weiterhin alles möglich, noch sind neun Spiele zu gehen. Klar ist aber auch: Dafür müssen wir wieder mit voller Überzeugung, Leidenschaft und Entschlossenheit auftreten. Dann werden wir auch wieder in die Erfolgsspur zurückfinden.

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Sachsenliga bleibt hochspannend – Dreikampf an der Spitze vor Spieltag 21

Und allen Fußballfans auf unserer Krieke ein herzliches Willkommen! Die Sachsenliga präsentiert sich in dieser Saison spannender denn je. Während sich der VfB Glauchau in der vergangenen Spielzeit bereits vor dem 21. Spieltag ein kleines Polster auf die Konkurrenz erarbeiten konnte und die Tabellenführung am Ende knapp verteidigte, ist das Rennen um die Spitze in diesem Jahr völlig offen. Gleich drei Mannschaften liefern sich aktuell ein packendes Kopf-an-Kopf-Rennen und warten gegenseitig auf den kleinsten Fehler. Auch die Mannschaft aus Riesa befand sich lange Zeit noch in aussichtsreicher Schlagdistanz zur Tabellenspitze. Der enge Spielplan infolge mehrerer Spielabsagen forderte zuletzt jedoch seinen Tribut. So mussten die Riesaer am vergangenen Spieltag gegen den FC Oberlausitz Neugersdorf eine deutliche 0:3-Niederlage hinnehmen. Für die Oberlausitzer war dieser Erfolg zwar wichtig, tabellarisch hilft er aber nur bedingt weiter. Der Rückstand auf Platz eins beträgt derzeit bereits neun Punkte. Bei noch zehn ausstehenden Partien dürfte es schwer werden, diesen Abstand noch entscheidend zu verkürzen. Auch für Riesa bedeutet die Niederlage einen kleinen Dämpfer im Kampf um den Anschluss an die Spitzengruppe. Mit derzeit sechs Punkten Rückstand ist zwar noch nichts entschieden, doch die Luft nach oben wird spürbar dünner. Jeder weitere Punktverlust könnte in der entscheidenden Saisonphase schwer wiegen. Der Fokus richtet sich deshalb vor allem auf das aktuelle Spitzentrio: Unsere SG steht mit 48 Punkten an der Tabellenspitze, dicht gefolgt von der U23 der SG Dynamo Dresden sowie den Handwerkern aus Rabenstein, die jeweils 47 Zähler auf dem Konto haben. Die Ausgangslage könnte kaum enger sein – Spannung bis zum Saisonende ist damit garantiert. Ein kleiner Vorteil: Die Dresdner können im direkten Vergleich nicht mehr an unserer SG vorbeiziehen. Beide Saisonduelle sind bereits absolviert. Nach dem 3:1-Erfolg im Hinspiel und dem 0:0 im Rückspiel hat unsere Mannschaft hier wichtige Punkte gesammelt und sich in den direkten Aufeinandertreffen sehr ordentlich behauptet. Klar ist: In den kommenden Wochen wird jeder Spieltag an Bedeutung gewinnen. Jeder Punkt, jedes Tor und jedes direkte Duell kann im Titelrennen den Ausschlag geben. Die Sachsenliga steuert auf eine hochspannende Schlussphase zu – und unsere SG ist mittendrin.

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Niederlage im Testspiel gegen Sandersdorf

Am Freitagabend musste sich unsere Landesligamannschaft im Testspiel der SG Union Sandersdorf mit 0:3 geschlagen geben. Trotz einiger personeller Ausfälle präsentierte sich der Tabellenführer der Sachsenliga insbesondere im ersten Durchgang auf Augenhöhe mit dem klassenhöheren Gegner. In einer temporeichen und intensiven Partie erspielten sich unsere Jungs mehrere gute Möglichkeiten, konnten diese jedoch nicht in Zählbares ummünzen. Die Gäste zeigten sich hingegen effizient und nutzten eine ihrer Chancen zur 1:0-Pausenführung. Nach dem Seitenwechsel wechselte das Trainerteam kräftig durch, wodurch etwas der Spielfluss verloren ging. Der Oberligist konnte diese Phase nutzen, übernahm zunehmend die Kontrolle und baute seine Führung durch zwei weitere Treffer aus. Am Ende stand eine 0:3-Niederlage, die jedoch den positiven Gesamteindruck des engagierten Auftritts nicht schmälert. Aus Tauchaer Sicht war es ein wertvoller Test gegen einen starken Gegner, der dem Trainerteam wichtige Erkenntnisse für die kommenden Aufgaben liefern dürfte – deutlich mehr als ein klarer Sieg gegen einen unterklassigen Kontrahenten. Nach der Osterpause geht es dann mit hoffentlich voller Kapelle in die entscheidende Phase der Saison. Am 11.04.2026 empfängt unsere Mannschaft den FV Dresden Laubegast an der Kriekauer Straße. Gegen den aktuellen Tabellensechsten gilt es, die nächsten wichtigen Punkte im Kampf um die Spitzenposition einzufahren.

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