1. Herren

Spektakel am Freitagabend: 5:3-Auswärtssieg in Markranstädt

Was für ein Abend! In einem hitzigen, turbulenten und über weite Strecken hochklassigen Landesligaspiel setzte sich unsere Mannschaft am Freitagabend verdient mit 5:3 beim SSV Markranstädt durch. Die Tore für unsere Blau-Gelben erzielten Nico Brehm (2), Paul Lehmann, Damion Sura und Moritz Butzke. Mit diesem wichtigen Auswärtssieg bleiben unsere Männer weiter in der Spitzengruppe der Sachsenliga und halten den Druck auf die führenden Teams aufrecht. Von Beginn an war Feuer in der Partie. Beide Mannschaften waren sofort auf Betriebstemperatur, das Spiel nahm früh ein hohes Tempo auf. Während wir versuchten, über Ballbesitz und spielerische Lösungen Kontrolle zu gewinnen, setzte der Gastgeber vor allem auf Zweikampfhärte, Leidenschaft und Körperlichkeit. In der ersten halben Stunde begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe, klare Vorteile konnte sich zunächst niemand erarbeiten. Die erste gute Möglichkeit gehörte unseren Männern: Nach Zuspiel von Florian Brügmann kam Nico Brehm in der 20. Minute aus der Drehung zum Abschluss, setzte den Ball aber über das Tor. Auf der anderen Seite wurde es ebenfalls gefährlich, als sich ein abgefälschter Schuss tückisch senkte und Jonas Jahnke zu einer starken Parade zwang. Die Partie war nun endgültig voll da. Kurz darauf vergab auch Cerno Abdulayi Kaba aus aussichtsreicher Position. In der 32. Minute fiel dann die verdiente Führung für unsere Farben: Paul Lehmann ließ einen Ball an der Strafraumgrenze clever für Nico Brehm klatschen, und unsere Nummer 10 jagte den Ball kompromisslos ins lange Eck. In der Folge hatten wir gleich mehrfach die Chance nachzulegen. Zunächst scheiterte Paul im Eins-gegen-eins am Schlussmann der Gastgeber, wenig später parierte dieser auch einen Kopfball von Jasper Raul Günther stark. Statt des möglichen 2:0 fiel dann jedoch der Ausgleich. Nach einem individuellen Fehler in unserer Defensive verloren wir einen bereits fast geklärten Ball noch leichtfertig und ermöglichten Markranstädt so das 1:1 (39.). Mit diesem Zwischenstand ging es auch in die Pause. Der zweite Durchgang begann dann mit einem echten Paukenschlag. Gerade einmal 20 Sekunden waren gespielt, da schickte Cerno Paul Lehmann auf die Reise, der vor dem Tor cool blieb und zum 2:1 einschob. Und es kam noch besser: Nur fünf Minuten später schlugen wir erneut zu. Nach einem Ballgewinn schalteten unsere Männer blitzschnell um, Nico Brehm war durch und machte mit seinem zweiten Treffer des Abends das 3:1 perfekt. In dieser Phase hatten wir das Spiel eigentlich im Griff, ließen Ball und Gegner laufen und wirkten dem vierten Treffer näher als der Gastgeber dem Anschluss. Doch genau dieser wollte zunächst nicht fallen. Eine große Möglichkeit ließ Cerno liegen, nachdem Joel sich stark im Strafraum durchgesetzt und mustergültig zurückgelegt hatte. Markranstädt gab sich jedoch nicht geschlagen und blieb gefährlich. Zunächst strich ein Ball nur knapp am langen Pfosten vorbei, ehe in der 66. Minute doch der Anschlusstreffer fiel. Jonas Jahnke konnte einen Flatterball nur nach vorne abwehren, ein nachsetzender Spieler staubte zum 2:3 ab. Plötzlich kippte das Momentum. Nur wenig später nutzte der Gastgeber einen schnell ausgeführten Freistoß, kam erneut gefährlich in unseren Strafraum und traf zum 3:3 in den Winkel. Eine Viertelstunde vor Schluss war damit wieder alles offen. Doch dann wendete sich das Blatt erneut zu unseren Gunsten. In der 78. Minute sah der Kapitän der Gastgeber innerhalb kürzester Zeit zweimal Gelb und musste vorzeitig vom Platz. In Überzahl drückten unsere Männer sofort wieder nach vorn – mit Erfolg: Eine Flanke von Nico Brehm verlängerte Paul Lehmann stark in den Lauf von Damion Sura, der aus kurzer Distanz zur erneuten Führung einschob (83.). Die Schlussphase war dann nichts für schwache Nerven. Markranstädt warf noch einmal alles nach vorne, wir hatten gleichzeitig mehrfach die Chance, den Sack endgültig zuzumachen. Julian Mehlow verfehlte nach einer missglückten Abwehr des gegnerischen Keepers aus rund 38 Metern nur knapp. In der Nachspielzeit sah ein weiterer Spieler der Gastgeber nach einem Foul als letzter Mann die Rote Karte. Den Schlusspunkt setzten dann doch noch unsere Farben: Mit der letzten Aktion des Spiels war Moritz Butzke frei durch und hatte keine Mühe, zum 5:3-Endstand zu vollenden. Am Ende steht ein verdienter Sieg in einem denkwürdigen Derby. Acht Tore, neun Gelbe Karten, eine Gelb-Rote und eine Rote Karte sprechen für eine Partie, in der Emotion, Intensität und Leidenschaft von der ersten bis zur letzten Minute spürbar waren. Gegen aufopferungsvoll kämpfende Gastgeber konnten wir unsere spielerische Überlegenheit nicht immer konsequent auf den Platz bringen und machten es uns zwischenzeitlich selbst schwer. Umso wichtiger war die Reaktion der Mannschaft, die in schwierigen Momenten Charakter, Moral und Leidenschaft bewies. Weiter geht’s mit dem nächsten Highlight: Am 25. Spieltag gastiert die BSG Stahl Riesa auf der Krieke. Anstoß ist am Samstag um 15:00 Uhr.

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Mund abputzen. Aufstehen. Weitermachen.

Die vergangene Woche hat wehgetan. Die 0:1-Heimniederlage gegen Laubegast war ein echter Nackenschlag — sportlich wie tabellarisch. Von Platz 1 auf Platz 3, dazu die Gewissheit, dass Dresden durch unsere Niederlage nun alles in der eigenen Hand hat. So ehrlich muss man sein: Das war ein Wirkungstreffer. Aber genau jetzt zeigt sich, was eine Mannschaft ausmacht. Während der SSV Markranstädt nach dem überzeugenden 3:0 gegen den SV Tapfer 06 Leipzig mit Rückenwind in die Partie geht, stehen wir vor der Aufgabe, die richtige Antwort auf den letzten Rückschlag zu geben. Der Gastgeber belegt aktuell Rang zehn und will die Saison sicher so stark wie möglich zu Ende spielen. Mit sieben Siegen, drei Unentschieden und elf Niederlagen zeigt sich bislang ein eher wechselhaftes Bild. Unsere Ausgangslage bleibt trotzdem stark. 48 Punkte nach 21 Spieltagen, nur drei Niederlagen und eine Defensive mit gerade einmal 19 Gegentoren — das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis harter Arbeit, Qualität und mannschaftlicher Geschlossenheit. Diese Mannschaft hat sich ihre Position in dieser Liga verdient. Jetzt geht es darum, wieder klar zu werden im Kopf, die Energie zurückzuholen und den Fokus neu zu setzen. Genau dafür ist so eine Woche da. Das Trainerteam wird die richtigen Worte gefunden haben, und jeder Einzelne weiß, worauf es in dieser Phase der Saison ankommt. Die Tabelle hat sich verändert. Unsere Ziele aber nicht. Noch ist alles drin. Noch ist nichts entschieden. Und genau deshalb heißt es jetzt: zusammenrücken, Haltung zeigen und mit voller Überzeugung in die nächsten Aufgaben gehen. Mund abputzen. Aufstehen. Weitermachen.Denn abgerechnet wird erst am 20.06.2026.

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Niederlage gegen Laubegast

Am 21. Spieltag der Landesliga hat es uns erneut erwischt: Gegen den FV Dresden 06 Laubegast mussten wir vor heimischer Kulisse eine bittere und vor allem unnötige 0:1-Niederlage hinnehmen. Dabei begann die Partie aus unserer Sicht eigentlich vielversprechend. Noch keine Minute war gespielt, da bot sich Joel Lehmann bereits die große Chance zur Führung. Nach einem Querpass von Paul kam er am langen Pfosten zum Abschluss, doch der Dresdner Schlussmann reagierte stark. Es war der Auftakt zu einer richtig guten ersten Halbzeit unserer Mannschaft, die das Spiel klar bestimmte, den Gegner unter Druck setzte und sich mehrere hochkarätige Möglichkeiten erarbeitete. In der 16. Minute lag der Führungstreffer erneut in der Luft: Moritz brachte eine scharfe Hereingabe in den Fünfmeterraum, wo Paul unter Bedrängnis zum Abschluss kam, den Ball aber nicht entscheidend platzieren konnte. Nur zwei Minuten später fehlten erneut nur Zentimeter, als Paul mit einem starken Abschluss lediglich das Lattenkreuz traf. Unsere Elf war klar tonangebend, während sich die Gäste fast ausschließlich auf die Defensivarbeit beschränkten und offensiv kaum in Erscheinung traten. Kurz vor der Pause hätte die längst verdiente Führung dann endlich fallen müssen. Maaz lief allein auf das gegnerische Tor zu, entschied sich jedoch im letzten Moment für das Abspiel statt für den eigenen Abschluss – eine Szene, die sinnbildlich für diesen gebrauchten Tag stand. Auch nach dem Seitenwechsel wollten wir die Kontrolle behalten, doch mit zunehmender Spieldauer schlichen sich mehr und mehr kleine Fehler in unser Spiel ein. Der Spielfluss ging verloren, klare Offensivaktionen wurden seltener, und Laubegast gewann nach und nach an Selbstvertrauen. In der 59. Minute hatten die Gäste dann ihre erste richtig große Möglichkeit, doch Jonas Janke zeigte mit einer starken Parade seine Klasse und hielt uns im Spiel. Zehn Minuten später war er allerdings machtlos: Nach einer unzureichenden Klärung und einem verlorenen Zweikampf auf der rechten Seite landete der Ball beim Gästekapitän, der aus kurzer Distanz zum 0:1 einschob. Unsere Mannschaft antwortete sofort. Joel hatte im direkten Gegenzug die Riesenchance auf den Ausgleich, doch sein Heber war einen Tick zu ungenau. In der Schlussphase warfen die Blau-Gelben noch einmal alles nach vorn, stemmten sich mit aller Kraft gegen die drohende Niederlage und kamen auch zu weiteren guten Möglichkeiten. Doch das Glück war an diesem Tag nicht auf unserer Seite. Bei der besten Chance rettete erneut das Aluminium für die Gäste, als ein Schuss von Nico Brehm an den Pfosten prallte und von dort in den Armen des Torwarts landete. So verrannen die Minuten, und als auch die letzte Standardsituation ohne Ertrag blieb, war die zweite Heimniederlage besiegelt. Umso bitterer, weil unsere Mannschaft über weite Strecken die bessere war und sich für einen engagierten Auftritt erneut nicht belohnte. Jetzt gilt es, die Enttäuschung schnell abzuschütteln und gegen den SSV Markranstädt die richtige Reaktion zu zeigen. Im Aufstiegskampf ist weiterhin alles möglich, noch sind neun Spiele zu gehen. Klar ist aber auch: Dafür müssen wir wieder mit voller Überzeugung, Leidenschaft und Entschlossenheit auftreten. Dann werden wir auch wieder in die Erfolgsspur zurückfinden.

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Sachsenliga bleibt hochspannend – Dreikampf an der Spitze vor Spieltag 21

Und allen Fußballfans auf unserer Krieke ein herzliches Willkommen! Die Sachsenliga präsentiert sich in dieser Saison spannender denn je. Während sich der VfB Glauchau in der vergangenen Spielzeit bereits vor dem 21. Spieltag ein kleines Polster auf die Konkurrenz erarbeiten konnte und die Tabellenführung am Ende knapp verteidigte, ist das Rennen um die Spitze in diesem Jahr völlig offen. Gleich drei Mannschaften liefern sich aktuell ein packendes Kopf-an-Kopf-Rennen und warten gegenseitig auf den kleinsten Fehler. Auch die Mannschaft aus Riesa befand sich lange Zeit noch in aussichtsreicher Schlagdistanz zur Tabellenspitze. Der enge Spielplan infolge mehrerer Spielabsagen forderte zuletzt jedoch seinen Tribut. So mussten die Riesaer am vergangenen Spieltag gegen den FC Oberlausitz Neugersdorf eine deutliche 0:3-Niederlage hinnehmen. Für die Oberlausitzer war dieser Erfolg zwar wichtig, tabellarisch hilft er aber nur bedingt weiter. Der Rückstand auf Platz eins beträgt derzeit bereits neun Punkte. Bei noch zehn ausstehenden Partien dürfte es schwer werden, diesen Abstand noch entscheidend zu verkürzen. Auch für Riesa bedeutet die Niederlage einen kleinen Dämpfer im Kampf um den Anschluss an die Spitzengruppe. Mit derzeit sechs Punkten Rückstand ist zwar noch nichts entschieden, doch die Luft nach oben wird spürbar dünner. Jeder weitere Punktverlust könnte in der entscheidenden Saisonphase schwer wiegen. Der Fokus richtet sich deshalb vor allem auf das aktuelle Spitzentrio: Unsere SG steht mit 48 Punkten an der Tabellenspitze, dicht gefolgt von der U23 der SG Dynamo Dresden sowie den Handwerkern aus Rabenstein, die jeweils 47 Zähler auf dem Konto haben. Die Ausgangslage könnte kaum enger sein – Spannung bis zum Saisonende ist damit garantiert. Ein kleiner Vorteil: Die Dresdner können im direkten Vergleich nicht mehr an unserer SG vorbeiziehen. Beide Saisonduelle sind bereits absolviert. Nach dem 3:1-Erfolg im Hinspiel und dem 0:0 im Rückspiel hat unsere Mannschaft hier wichtige Punkte gesammelt und sich in den direkten Aufeinandertreffen sehr ordentlich behauptet. Klar ist: In den kommenden Wochen wird jeder Spieltag an Bedeutung gewinnen. Jeder Punkt, jedes Tor und jedes direkte Duell kann im Titelrennen den Ausschlag geben. Die Sachsenliga steuert auf eine hochspannende Schlussphase zu – und unsere SG ist mittendrin.

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Niederlage im Testspiel gegen Sandersdorf

Am Freitagabend musste sich unsere Landesligamannschaft im Testspiel der SG Union Sandersdorf mit 0:3 geschlagen geben. Trotz einiger personeller Ausfälle präsentierte sich der Tabellenführer der Sachsenliga insbesondere im ersten Durchgang auf Augenhöhe mit dem klassenhöheren Gegner. In einer temporeichen und intensiven Partie erspielten sich unsere Jungs mehrere gute Möglichkeiten, konnten diese jedoch nicht in Zählbares ummünzen. Die Gäste zeigten sich hingegen effizient und nutzten eine ihrer Chancen zur 1:0-Pausenführung. Nach dem Seitenwechsel wechselte das Trainerteam kräftig durch, wodurch etwas der Spielfluss verloren ging. Der Oberligist konnte diese Phase nutzen, übernahm zunehmend die Kontrolle und baute seine Führung durch zwei weitere Treffer aus. Am Ende stand eine 0:3-Niederlage, die jedoch den positiven Gesamteindruck des engagierten Auftritts nicht schmälert. Aus Tauchaer Sicht war es ein wertvoller Test gegen einen starken Gegner, der dem Trainerteam wichtige Erkenntnisse für die kommenden Aufgaben liefern dürfte – deutlich mehr als ein klarer Sieg gegen einen unterklassigen Kontrahenten. Nach der Osterpause geht es dann mit hoffentlich voller Kapelle in die entscheidende Phase der Saison. Am 11.04.2026 empfängt unsere Mannschaft den FV Dresden Laubegast an der Kriekauer Straße. Gegen den aktuellen Tabellensechsten gilt es, die nächsten wichtigen Punkte im Kampf um die Spitzenposition einzufahren.

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Erste testet vor der Osterpause!

Bevor es in der Sachsenliga in die entscheidende Phase der Saison geht, nutzt unsere erste Mannschaft die anstehende Spielpause noch einmal für einen Härtetest. Mit der SG Union Sandersdorf gastiert dabei ein alter Bekannter auf unserer Krieke. Der aktuell Tabellenachte der NOFV-Oberliga Süd befindet sich ebenfalls in einer spielfreien Phase und will die Zeit nutzen, um im Wettkampfmodus zu bleiben. Für unser Team bietet die Partie die ideale Gelegenheit, Rhythmus zu halten, Abläufe zu festigen und gleichzeitig noch einmal an Stellschrauben zu drehen. Gerade gegen einen höherklassig spielenden Gegner wird deutlich werden, wo wir aktuell stehen und in welchen Bereichen noch Potenzial liegt. Gleichzeitig geht es natürlich auch darum, das eigene Selbstvertrauen weiter zu stärken. Der Blick richtet sich aber bereits klar auf das nächste Punktspiel: Am 11.04.2026 wartet in der Sachsenliga die nächste anspruchsvolle Aufgabe. Dann empfängt unsere Mannschaft den aktuell Tabellensechsten aus Dresden an der Parthe. Die Gäste haben den Anschluss an das obere Tabellendrittel zuletzt etwas abreißen lassen und werden entsprechend alles daransetzen, in Taucha wichtige Punkte mitzunehmen. Unsere Elf hingegen geht mit breiter Brust in die kommenden Wochen. Seit mittlerweile sechs Spieltagen grüßen wir von der Tabellenspitze der Sachsenliga und liefern uns ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen mit der U23 der SG Dynamo Dresden. Jeder Punkt kann im Saisonendspurt entscheidend sein – entsprechend hoch ist die Bedeutung der anstehenden Aufgaben. Das Testspiel gegen Sandersdorf ist somit mehr als nur ein freundschaftlicher Vergleich: Es ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg in eine möglicherweise historische Saison. Auf geht’s, Taucha!

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Klarer Sieg beim SV Tapfer!

Einen standesgemäßen 4:1-Auswärtssieg brachten unsere Landesligakicker vom Spiel beim SV Tapfer 06 Leipzig mit nach Hause. Auch wenn die Mannschaft dabei nicht ihr bestes Spiel zeigte, geht der Erfolg – auch in dieser Höhe – völlig in Ordnung. Die Treffer für unsere Blau-Gelben erzielten Paul Lehmann in der ersten Halbzeit sowie Felix Brügmann, der im zweiten Durchgang mit einem lupenreinen Hattrick glänzte. Frühe Führung – aber kein Spielfluss Gegen einen tiefstehenden Gegner begann die Partie aus Tauchaer Sicht nahezu optimal. Nach einem schnellen Angriff über die linke Seite bediente Joel Lehmann seinen Namensvetter Paul, der aus sieben Metern zur frühen 1:0-Führung einschob (10.). Nur zwei Minuten später hätte bereits das 2:0 fallen müssen: Nach einer Kopfballablage tauchte Felix Brügmann völlig frei vor dem gegnerischen Torhüter auf, setzte den Ball jedoch am Tor vorbei. In der Folge dominierte Taucha zwar mit viel Ballbesitz, doch fehlendes Tempo und eine zu hohe Fehlerquote verhinderten klare Torchancen. Die Gastgeber, fußballerisch eher limitiert, witterten ihrerseits eine Chance und versuchten nach Ballgewinnen schnell umzuschalten. Eine solche Umschaltsituation führte in der 35. Minute zur ersten Ecke für die Leipziger – und direkt zum Ausgleich. Nach einer unzureichenden Klärung durch Jonas Janke landete der Ball über Umwege vor den Füßen eines Tapfer-Spielers, der zum 1:1 traf. Bis zur Pause erspielte sich Taucha noch einige Halbchancen, doch es blieb beim ausgeglichenen Spielstand. Brügmann entscheidet die Partie Den ersten gefährlichen Moment der zweiten Halbzeit verzeichneten zunächst die Gastgeber: Nach einer missglückten Abwehraktion lief ein Leipziger frei auf das Tauchaer Tor zu, scheiterte jedoch – auch dank einer entscheidenden Störung von Nils Tzscheuchner – an Jonas Janke. Im direkten Gegenzug schlug Taucha zurück – mit tatkräftiger Unterstützung des gegnerischen Keepers. Dieser wollte einen Ball ins Toraus abschirmen, doch Nico Brehm zeigte sich hellwach, eroberte das Leder und flankte präzise auf Felix Brügmann. Aus sechs Metern traf dieser sicher zur erneuten Führung (61.). Nur acht Minuten später fiel bereits die Vorentscheidung: Cerno Abdulayi Kaba setzte sich auf der rechten Seite stark durch, seine Flanke legte Joel Lehmann per Kopf perfekt auf Brügmann ab, der per Direktabnahme zum 3:1 vollendete (69.). In der Schlussphase ergaben sich weitere Möglichkeiten, das Ergebnis auszubauen. Der Schlusspunkt blieb jedoch erneut Felix Brügmann vorbehalten: Im Strafraum setzte er sich robust gegen zwei Gegenspieler durch und traf aus kurzer Distanz zum 4:1-Endstand. Tabellenführung behauptet Mit diesem Auswärtssieg verteidigt unsere Mannschaft die Tabellenführung und kann zunächst etwas durchatmen. Nach zwei Dritteln der Saison zeigt sich, dass das Team konstant auf hohem Niveau agiert und gemeinsam mit drei bis vier weiteren Mannschaften die Liga prägt. Auch Spiele wie dieses sind für die Entwicklung wichtig: Gegen einen unangenehmen Gegner, auf schwierigem Untergrund und trotz einer erhöhten Fehlerquote konnte die Partie am Ende souverän gewonnen werden. Ausblick Das nächste Punktspiel findet erst am 11.04.2026 im SFZ Taucha gegen den FV Dresden-Laubegast statt. Bereits vorher gibt es jedoch ein attraktives Testspiel:Am kommenden Freitag empfängt unsere Mannschaft auf der Krieke den Oberligisten SG Union Sandersdorf. Anstoß ist um 18:30 Uhr.

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Nachbarschaftsduell beim SV Tapfer

Nach der Punkteteilung gegen die U23 der SG Dynamo Dresden bleibt das Rennen an der Spitze der Sachsenliga weiter völlig offen. Das mit Spannung erwartete Duell war zwar nicht der oft zitierte Fingerzeig im Meisterschaftskampf, hat aber eines deutlich gezeigt: Beide Mannschaften begegnen sich auf absoluter Augenhöhe. Vieles spricht dafür, dass sich die Entscheidung um die Spitzenplätze erst in den kommenden Wochen zuspitzen wird. Denn nicht nur Taucha und Dresden mischen ganz vorne mit. Auch die Konkurrenz aus Riesa und Neugersdorf ist weiter in Schlagdistanz und lauert auf jeden Ausrutscher. Genau deshalb gilt für unsere SG Taucha 99 mehr denn je: Woche für Woche alles abrufen, konzentriert bleiben und keine Prozentpunkte liegenlassen. In dieser Phase der Saison kann bereits der kleinste Strauchler am Ende entscheidend sein. Am kommenden Spieltag wartet nun das Nachbarschaftsduell beim SV Tapfer an der Torgauer Straße. Die Gastgeber stehen dabei massiv unter Druck. Im Kampf um den Klassenerhalt zählt für die Leipziger inzwischen nahezu jeder Punkt doppelt, und mit einem Heimsieg könnten sie sich im Abstiegskampf gefühlt gleich sechs Punkte sichern. Entsprechend ist zu erwarten, dass Tapfer mit maximaler Intensität, viel Leidenschaft und großem Willen in diese Partie gehen wird. Auf unsere Mannschaft wartet also alles andere als eine einfache Aufgabe — auch wenn der Blick auf die Tabelle und die Statistik zunächst eine klare Sprache spricht. Mit der SG Taucha 99 reist der aktuelle Tabellenführer an, zudem eines der offensiv wie defensiv stärksten Teams der Liga. Das Torverhältnis von 52:17 unterstreicht eindrucksvoll die Ausgeglichenheit und Qualität unserer Mannschaft. Vor dem gegnerischen Tor gehört Taucha zu den gefährlichsten Teams der Sachsenliga, defensiv steht unsere Elf ebenso stabil. Nur Dresden-Laubegast war in der Offensive bislang noch erfolgreicher und hat mit 54 Treffern zwei Tore mehr erzielt. Ganz anders sieht die Lage bei den Gastgebern aus. Gerade einmal 18 erzielte Tore stehen für den SV Tapfer bislang zu Buche — der zweitschlechteste Wert der Liga. Im Angriff fehlte es den Leipzigern in dieser Saison häufig an Durchschlagskraft und Konstanz. Doch genau solche Zahlen entscheiden am Ende noch lange kein Derby und schon gar kein Spiel in dieser Phase der Saison. Denn auf dem Papier mag vieles klar wirken — auf dem Platz muss es erst einmal bewiesen werden. Und gerade diese Partien bergen bekanntlich ihre ganz eigenen Gefahren. Eine Mannschaft, die mit dem Rücken zur Wand steht, wird alles investieren, um sich gegen den Spitzenreiter zu stemmen. Für unsere SG Taucha 99 wird es deshalb darauf ankommen, vom ersten Moment an hochkonzentriert, zweikampfstark und geduldig aufzutreten. Nur mit voller Fokussierung, klaren Abläufen und der nötigen Konsequenz in beiden Strafräumen lässt sich diese Aufgabe erfolgreich lösen. Die Ausgangslage ist eindeutig: Taucha will seine starke Position an der Tabellenspitze behaupten, Tapfer kämpft ums Überleben in der Liga. Gerade deshalb ist höchste Wachsamkeit gefragt. Im Endspurt der Saison zählt jeder Punkt, jedes Tor und jede Aktion. Auf geht’s, Taucha — alles reinwerfen und den nächsten wichtigen Schritt machen!

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Punkteteilung im Spitzenspiel

Im mit Spannung erwarteten Spitzenspiel der Landesliga trennten sich unsere Blau-Gelben am Samstagnachmittag torlos von der U23 der SG Dynamo Dresden. Nach intensiven, umkämpften und hochklassigen 90 Minuten stand am Ende ein 0:0, das den Spielverlauf durchaus widerspiegelt. Beide Mannschaften begegneten sich absolut auf Augenhöhe, schenkten sich nichts und vermieden über die gesamte Partie hinweg die entscheidenden Fehler. Während die Gäste aus der Landeshauptstadt insgesamt den etwas gefährlicheren Eindruck hinterließen und zu zwei hochkarätigen Möglichkeiten kamen, überzeugte unsere Mannschaft mit großer Leidenschaft, mannschaftlicher Geschlossenheit und einer aufopferungsvollen Defensivleistung. Von Beginn an war zu spüren, dass in diesem Duell viel auf dem Spiel stand. Eine lange Abtastphase gab es nicht – beide Teams starteten mit hohem Tempo und großer Intensität in die Partie. Dynamo, als Staffelfavorit gehandelt und mit enorm viel individueller Qualität ausgestattet, übernahm erwartungsgemäß häufiger die Kontrolle über den Ball und versuchte, sich über ruhige Ballstafetten und schnelles Kombinationsspiel in gute Abschlusspositionen zu bringen. Unsere Mannschaft hielt jedoch von der ersten Minute an mit großer Konzentration, Aggressivität und Disziplin dagegen. Die Räume wurden eng gemacht, Zweikämpfe entschlossen geführt und so zunächst kaum klare Chancen zugelassen. Auch mit eigenem Ballbesitz suchten unsere Männer immer wieder den schnellen Weg nach vorn. Nach Ballgewinnen sollte mit Tempo umgeschaltet werden, doch auch die Dresdner Defensive präsentierte sich äußerst stabil und aufmerksam. So entwickelte sich in der ersten Halbzeit ein taktisch geprägtes Spitzenspiel, in dem beide Mannschaften defensiv sehr diszipliniert arbeiteten und sich im letzten Drittel nur wenig Raum bot. Die erste wirklich gefährliche Aktion der Gäste gab es nach rund 20 Minuten, als Jonas Janke erstmals eingreifen musste und einen Schuss aus etwa 14 Metern stark zur Seite abwehrte. Auf der anderen Seite lag insbesondere bei Standardsituationen rund um den Dresdner Strafraum immer wieder ein Hauch von Gefahr in der Luft. Allerdings fehlte an diesem Nachmittag in den entscheidenden Momenten die letzte Präzision, um aus den ruhenden Bällen wirklich zwingende Möglichkeiten zu kreieren. Kurz vor der Pause hatten die Gäste dann die große Chance zur Führung, doch ein Kopfball aus kurzer Distanz strich am Tor vorbei. So blieb es zur Halbzeit bei einem torlosen Remis. Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst wenig am Charakter der Partie. Beide Teams lieferten sich weiterhin einen intensiven Abnutzungskampf, in dem jeder Meter hart umkämpft war. Die Dresdner Youngster zeigten sich äußerst ballsicher und technisch stark, fanden gegen unsere kompakte und leidenschaftlich verteidigende Mannschaft aber nur selten den entscheidenden Weg in wirklich gefährliche Räume. Unsere Blau-Gelben stemmten sich mit großem Einsatz gegen die Offensivbemühungen der Gäste und hielten das Spiel damit weiter offen. Die wohl beste Chance des zweiten Durchgangs gehörte erneut Dynamo Dresden. Ein Dresdner Angreifer tauchte gefährlich vor dem Tor auf, doch einmal mehr war Jonas Janke zur Stelle und bewahrte seine Farben mit einer starken Parade vor dem Rückstand. Auch beim anschließenden Nachschuss blieb das Glück auf unserer Seite – der Ball landete lediglich am Außennetz. Es war eine Szene, die sinnbildlich für dieses Spitzenspiel stand: Dynamo mit etwas mehr Offensivgefahr, unsere Mannschaft aber mit großem Widerstand, Leidenschaft und dem unbedingten Willen, dieses Spiel nicht aus der Hand zu geben. Bis zum Schlusspfiff blieb die Spannung entsprechend hoch. Jeder wusste, dass ein einziger Fehler über Sieg oder Niederlage entscheiden könnte. Umso bemerkenswerter war es, mit welcher Konsequenz beide Teams bis zum Ende verteidigten und kaum noch etwas zuließen. So stand nach 90 intensiven Minuten folgerichtig ein torloses Unentschieden auf der Anzeigetafel. Auch wenn unsere Mannschaft diesmal spielerisch nicht ganz so glänzen konnte wie in anderen Partien, verdient diese Leistung größten Respekt. Gegen einen Gegner, der nahezu unter Profibedingungen arbeitet und mit viel Qualität auf allen Positionen ausgestattet ist, ließ unsere Elf so gut wie nichts zu und rief genau die Tugenden ab, die in solchen Spitzenspielen gefragt sind: Einsatzbereitschaft, Disziplin, Mentalität und Zusammenhalt. Dass wir in den beiden Saisonspielen gegen den absoluten Staffelfavoriten vier Punkte holen konnten, unterstreicht eindrucksvoll, dass unsere Mannschaft völlig zurecht zu den Spitzenteams der Liga gehört. Viel Zeit zum Zurücklehnen bleibt allerdings nicht. Bereits am kommenden Samstag steht die kürzeste Auswärtsfahrt der Saison auf dem Programm. Um 13 Uhr gastieren unsere Blau-Gelben beim SV Tapfer 06 Leipzig an der Torgauer Straße. Dort werden die Vorzeichen ganz andere sein: Ein Gegner im Kampf gegen den Abstieg wird unserer Mannschaft nichts schenken und mit aller Konsequenz um jeden Ball kämpfen. Doch die vergangenen Wochen haben gezeigt, wie gefestigt und stabil unser Team mittlerweile auftritt. Mit dem Rückenwind aus den letzten Spielen kann unsere Mannschaft auch diese Aufgabe mit viel Selbstvertrauen angehen.

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SG Taucha 99 siegt in Freital und bleibt an der Spitze

Die SG Taucha 99 bleibt in der Sachsenliga weiter das Maß der Dinge. Beim SC Freital II setzte sich die Mannschaft von Trainer Jens Wuttke am Samstagvormittag mit 3:1 durch und verteidigte damit die Tabellenführung. Vor rund 70 Zuschauern zeigte unsere SG erneut eine konzentrierte und reife Leistung – auch wenn der Weg zu den drei Punkten zunächst kein Selbstläufer war. Der Start in die Partie hätte aus Tauchaer Sicht kaum besser laufen können. Kaum war die Begegnung angepfiffen, schlug unsere SG bereits zu: Moritz Butzke brachte die Blau-Gelben mit einem frühen Treffer in Führung und sorgte damit für einen perfekten Auftakt. Doch die Gastgeber ließen sich davon nicht beeindrucken. Nur wenige Minuten später gelang Philip Weidauer nach einem großzügigen Strafstoßpfiff der Ausgleich zum 1:1 (10.). In der Folge entwickelte sich ein intensives Spiel, in dem beide Teams um jeden Ball kämpften. Große Torchancen blieben zunächst aus, sodass es mit dem insgesamt leistungsgerechten 1:1 in die Halbzeitpause ging. Nach dem Seitenwechsel erhöhte unsere SG jedoch deutlich die Schlagzahl. Taucha übernahm zunehmend die Kontrolle über das Spielgeschehen und drängte auf die erneute Führung. Diese fiel schließlich nach knapp einer Stunde: Nach einem Foul im Strafraum zeigte der Schiedsrichter diesmal für die Blau-Gelben auf den Punkt. Florian Brügmann behielt die Nerven und verwandelte den Elfmeter mit etwas Glück zur 2:1-Führung für Taucha (58.). Mit dem Vorsprung im Rücken spielte unsere Mannschaft weiter mutig nach vorn und blieb die spielbestimmende Elf. Freital versuchte zwar mit mehreren Wechseln noch einmal frische Impulse zu setzen und kam auch zu der einen oder anderen Möglichkeit, doch die Tauchaer Defensive stand zumeist stabil und hatte in den entscheidenden Situationen immer noch einen Fuß dazwischen. Immer wieder suchte unser Team den Weg über einstudierte Standards – und genau eine solche sorgte schließlich für die endgültige Entscheidung. Nach einer sauber ausgeführten Standardsituation war es Marvin Richter, der den Ball zum 3:1 im Netz unterbrachte und damit den verdienten Auswärtssieg perfekt machte. Entsprechend groß war der Jubel auch mit Co-Trainer Toni Pfeffing, der in den vergangenen Trainingseinheiten genau auf diese Standards besonderen Wert gelegt hatte. Danach ließ unsere SG nichts mehr anbrennen und brachte die Partie souverän über die Zeit. Mit diesem Erfolg bleibt die SG Taucha 99 Tabellenführer der Sachsenliga und baut ihre beeindruckende Serie weiter aus. Nach 18 Spieltagen stehen nun 14 Siege, zwei Unentschieden und lediglich zwei Niederlagen zu Buche. Besonders stark präsentiert sich weiterhin die Defensive – mit nur 17 Gegentoren gehört sie zu den besten der Liga. Zudem ist Taucha inzwischen seit sieben Spielen ungeschlagen. Und nun richtet sich der Blick auf das kommende Wochenende: Am 14.03.2026 kommt es auf der Krieke zum möglichen Showdown im Titelrennen, wenn unsere SG die U23 von Dynamo Dresden empfängt. Natürlich ist die Saison danach noch lange nicht entschieden – doch eines ist klar: Nach diesem Spiel könnten die Karten im Meisterschaftsrennen neu gemischt sein. Die Ligakonkurrenz wird sehr aufmerksam zuschauen.

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