SG Taucha 99

Starker Einsatz trotz Niederlage – Chemie mit den klareren Chancen

Unsere Mannschaft musste sich am Wochenende nach einem umkämpften Spiel Chemie geschlagen geben. In einer intensiven Begegnung, die über die gesamte Spielzeit sehr körperlich geführt wurde, blieb die Partie dennoch jederzeit fair. Am Ende geht der Sieg für die Gastgeber auch deshalb in Ordnung, weil Chemie über weite Strecken die klareren Torchancen für sich verbuchen konnte. Von Beginn an entwickelte sich ein umkämpftes Spiel, in dem beide Teams keinen Zentimeter herschenkten. Chemie trat robust auf, suchte immer wieder die direkten Duelle und erarbeitete sich daraus im Laufe der Partie deutliche Chancenvorteile. Unsere Mannschaft hielt mit viel Einsatz und Leidenschaft dagegen, fand jedoch nur selten zu klar ausgespielten Offensivaktionen. Besonders in der ersten Halbzeit versuchte die SG Taucha, über Standardsituationen gefährlich zu werden. Diese wurden immer wieder gut hereingebracht, blieben letztlich aber ohne zählbaren Erfolg. Aus dem laufenden Spiel heraus fehlte es unseren Angriffen häufig an der letzten Präzision und Konsequenz im Abschluss. Dass die Partie dennoch lange offenblieb, war vor allem einem starken Rückhalt im Tor zu verdanken. Pepe Rauschenbach zeigte zwischen den Pfosten eine extrem starke Leistung und bewahrte unsere Mannschaft mit mehreren starken Aktionen immer wieder vor einem höheren Rückstand. Den Treffer für unsere Farben erzielte übrigens Alexander Schack. Im zweiten Durchgang gelang es unserer Mannschaft dann noch weniger, offensiv für echte Gefahr zu sorgen. Die Angriffe wurden nicht sauber zu Ende gespielt und blieben insgesamt zu ungefährlich, um Chemie ernsthaft unter Druck zu setzen. Auf der anderen Seite blieben die Gastgeber das aktivere und gefährlichere Team, sodass der Ausgang der Partie unter dem Strich verdient war. Auch wenn spielerisch diesmal nur wenig herauszuholen war, kann sich unsere Mannschaft den kämpferischen Auftritt durchaus anrechnen. Einsatz und Bereitschaft stimmten, doch gegen einen starken Gegner mit klaren Chancenvorteilen reichte es am Ende nicht zu etwas Zählbarem.

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Zweimal geführt – und am Ende im Regen gestanden

Dieses Heimspiel unserer A-Jugend gegen die A2 des JFV Neuseenland fühlte sich am Ende ein wenig so an, als hätte man mehr verdient gehabt. Zweimal ging unser Team in Führung, zweimal kämpfte es leidenschaftlich, spielte mutig nach vorn und zeigte über weite Strecken eine starke Leistung. Doch kurz vor Schluss standen unsere Jungs trotz großem Aufwand nur mit einem 2:2 da. Schon vor dem Anpfiff war klar, dass mit den Gästen zu rechnen sein würde. Der 2:1-Erfolg des JFV gegen Union Torgau am vergangenen Spieltag hatte aufhorchen lassen. Entsprechend wach und konzentriert starteten beide Mannschaften in die Partie. Unsere A-Jugend war von Beginn an gut im Spiel, suchte immer wieder spielerische Lösungen und setzte erste Akzente in der Offensive. In der 16. Minute belohnte sich das Team dann für den engagierten Auftakt: Nach einer gelungenen Aktion brachte Curtis unsere Farben mit 1:0 in Führung. Doch die Freude darüber hielt leider nicht lange. Nach einer unübersichtlichen Situation im Strafraum kamen die Gäste praktisch aus dem Nichts zum Ausgleich. Ein bitterer Moment, denn bis dahin hatte unsere Mannschaft das Spiel gut im Griff. Trotz dieses Rückschlags ließ sich das Team nicht beirren. Bis zur Pause erarbeitete sich unsere A-Jugend ein spielerisches Chancenplus, ließ den Ball gut laufen und erspielte sich mehrere Möglichkeiten. Was fehlte, war einzig die erneute Belohnung in Form eines weiteren Treffers. So ging es mit einem 1:1 in die Halbzeit. Auch nach dem Seitenwechsel erwischte unsere Mannschaft den besseren Start. Nur wenige Minuten nach Wiederbeginn war es Jacob, der in der 48. Minute zur erneuten Führung traf und die Hoffnung auf drei wichtige Punkte neu entfachte. In der Folge hatten die Gäste zwar optisch mehr Ballbesitz, ohne sich dabei jedoch zwingende Großchancen zu erspielen. Unsere Jungs verteidigten engagiert, hielten kämpferisch dagegen und blieben selbst immer wieder gefährlich. Umso ärgerlicher war es, dass die Partie dennoch nicht gewonnen werden konnte. Wie schon im ersten Durchgang ließ unser Team mehrere gute, teils hochkarätige Chancen ungenutzt. Und so kam es, wie es im Fußball manchmal kommt: Kurz vor dem Abpfiff nutzte der JFV einen gelungenen Abschluss aus Strafraumnähe zum 2:2-Ausgleich. Ein Treffer, der aus unserer Sicht absolut vermeidbar war und sich wie eine kalte Dusche anfühlte. Trotzdem bleibt unter dem Strich auch Positives festzuhalten. Gegen die A2 des JFV Neuseenland, die fast ausschließlich mit Spielern des Jahrgangs 2007 besetzt war, zeigte unsere Mannschaft ein gutes Spiel, überzeugte mit Einsatz, Spielfreude und einer insgesamt starken Leistung. Für die Zuschauer war es eine intensive und sehenswerte Partie, in der unser Team eigentlich näher am Sieg war als der Gegner. Auch der Blick auf die Tabelle zeigt, wie eng es im Mittelfeld zugeht: Sämtliche Partien der direkten Konkurrenz endeten ebenfalls 2:2. Damit bleibt unsere A-Jugend nach dem 16. Spieltag mit 22 Punkten auf Tabellenplatz 5. Am kommenden Wochenende wartet mit dem Auswärtsspiel beim Bornaer SV 91 direkt die nächste wichtige Aufgabe. Nimmt die Mannschaft die heutige Leistung mit, dann sollte dort definitiv mehr als nur ein Punkt möglich sein. Bis dahin wünschen wir unseren Jungs viel Erfolg – und allen, für die in dieser Woche die Abiturprüfungen beginnen, natürlich auch das nötige Glück und starke Nerven.

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Spektakel am Freitagabend: 5:3-Auswärtssieg in Markranstädt

Was für ein Abend! In einem hitzigen, turbulenten und über weite Strecken hochklassigen Landesligaspiel setzte sich unsere Mannschaft am Freitagabend verdient mit 5:3 beim SSV Markranstädt durch. Die Tore für unsere Blau-Gelben erzielten Nico Brehm (2), Paul Lehmann, Damion Sura und Moritz Butzke. Mit diesem wichtigen Auswärtssieg bleiben unsere Männer weiter in der Spitzengruppe der Sachsenliga und halten den Druck auf die führenden Teams aufrecht. Von Beginn an war Feuer in der Partie. Beide Mannschaften waren sofort auf Betriebstemperatur, das Spiel nahm früh ein hohes Tempo auf. Während wir versuchten, über Ballbesitz und spielerische Lösungen Kontrolle zu gewinnen, setzte der Gastgeber vor allem auf Zweikampfhärte, Leidenschaft und Körperlichkeit. In der ersten halben Stunde begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe, klare Vorteile konnte sich zunächst niemand erarbeiten. Die erste gute Möglichkeit gehörte unseren Männern: Nach Zuspiel von Florian Brügmann kam Nico Brehm in der 20. Minute aus der Drehung zum Abschluss, setzte den Ball aber über das Tor. Auf der anderen Seite wurde es ebenfalls gefährlich, als sich ein abgefälschter Schuss tückisch senkte und Jonas Jahnke zu einer starken Parade zwang. Die Partie war nun endgültig voll da. Kurz darauf vergab auch Cerno Abdulayi Kaba aus aussichtsreicher Position. In der 32. Minute fiel dann die verdiente Führung für unsere Farben: Paul Lehmann ließ einen Ball an der Strafraumgrenze clever für Nico Brehm klatschen, und unsere Nummer 10 jagte den Ball kompromisslos ins lange Eck. In der Folge hatten wir gleich mehrfach die Chance nachzulegen. Zunächst scheiterte Paul im Eins-gegen-eins am Schlussmann der Gastgeber, wenig später parierte dieser auch einen Kopfball von Jasper Raul Günther stark. Statt des möglichen 2:0 fiel dann jedoch der Ausgleich. Nach einem individuellen Fehler in unserer Defensive verloren wir einen bereits fast geklärten Ball noch leichtfertig und ermöglichten Markranstädt so das 1:1 (39.). Mit diesem Zwischenstand ging es auch in die Pause. Der zweite Durchgang begann dann mit einem echten Paukenschlag. Gerade einmal 20 Sekunden waren gespielt, da schickte Cerno Paul Lehmann auf die Reise, der vor dem Tor cool blieb und zum 2:1 einschob. Und es kam noch besser: Nur fünf Minuten später schlugen wir erneut zu. Nach einem Ballgewinn schalteten unsere Männer blitzschnell um, Nico Brehm war durch und machte mit seinem zweiten Treffer des Abends das 3:1 perfekt. In dieser Phase hatten wir das Spiel eigentlich im Griff, ließen Ball und Gegner laufen und wirkten dem vierten Treffer näher als der Gastgeber dem Anschluss. Doch genau dieser wollte zunächst nicht fallen. Eine große Möglichkeit ließ Cerno liegen, nachdem Joel sich stark im Strafraum durchgesetzt und mustergültig zurückgelegt hatte. Markranstädt gab sich jedoch nicht geschlagen und blieb gefährlich. Zunächst strich ein Ball nur knapp am langen Pfosten vorbei, ehe in der 66. Minute doch der Anschlusstreffer fiel. Jonas Jahnke konnte einen Flatterball nur nach vorne abwehren, ein nachsetzender Spieler staubte zum 2:3 ab. Plötzlich kippte das Momentum. Nur wenig später nutzte der Gastgeber einen schnell ausgeführten Freistoß, kam erneut gefährlich in unseren Strafraum und traf zum 3:3 in den Winkel. Eine Viertelstunde vor Schluss war damit wieder alles offen. Doch dann wendete sich das Blatt erneut zu unseren Gunsten. In der 78. Minute sah der Kapitän der Gastgeber innerhalb kürzester Zeit zweimal Gelb und musste vorzeitig vom Platz. In Überzahl drückten unsere Männer sofort wieder nach vorn – mit Erfolg: Eine Flanke von Nico Brehm verlängerte Paul Lehmann stark in den Lauf von Damion Sura, der aus kurzer Distanz zur erneuten Führung einschob (83.). Die Schlussphase war dann nichts für schwache Nerven. Markranstädt warf noch einmal alles nach vorne, wir hatten gleichzeitig mehrfach die Chance, den Sack endgültig zuzumachen. Julian Mehlow verfehlte nach einer missglückten Abwehr des gegnerischen Keepers aus rund 38 Metern nur knapp. In der Nachspielzeit sah ein weiterer Spieler der Gastgeber nach einem Foul als letzter Mann die Rote Karte. Den Schlusspunkt setzten dann doch noch unsere Farben: Mit der letzten Aktion des Spiels war Moritz Butzke frei durch und hatte keine Mühe, zum 5:3-Endstand zu vollenden. Am Ende steht ein verdienter Sieg in einem denkwürdigen Derby. Acht Tore, neun Gelbe Karten, eine Gelb-Rote und eine Rote Karte sprechen für eine Partie, in der Emotion, Intensität und Leidenschaft von der ersten bis zur letzten Minute spürbar waren. Gegen aufopferungsvoll kämpfende Gastgeber konnten wir unsere spielerische Überlegenheit nicht immer konsequent auf den Platz bringen und machten es uns zwischenzeitlich selbst schwer. Umso wichtiger war die Reaktion der Mannschaft, die in schwierigen Momenten Charakter, Moral und Leidenschaft bewies. Weiter geht’s mit dem nächsten Highlight: Am 25. Spieltag gastiert die BSG Stahl Riesa auf der Krieke. Anstoß ist am Samstag um 15:00 Uhr.

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Mund abputzen. Aufstehen. Weitermachen.

Die vergangene Woche hat wehgetan. Die 0:1-Heimniederlage gegen Laubegast war ein echter Nackenschlag — sportlich wie tabellarisch. Von Platz 1 auf Platz 3, dazu die Gewissheit, dass Dresden durch unsere Niederlage nun alles in der eigenen Hand hat. So ehrlich muss man sein: Das war ein Wirkungstreffer. Aber genau jetzt zeigt sich, was eine Mannschaft ausmacht. Während der SSV Markranstädt nach dem überzeugenden 3:0 gegen den SV Tapfer 06 Leipzig mit Rückenwind in die Partie geht, stehen wir vor der Aufgabe, die richtige Antwort auf den letzten Rückschlag zu geben. Der Gastgeber belegt aktuell Rang zehn und will die Saison sicher so stark wie möglich zu Ende spielen. Mit sieben Siegen, drei Unentschieden und elf Niederlagen zeigt sich bislang ein eher wechselhaftes Bild. Unsere Ausgangslage bleibt trotzdem stark. 48 Punkte nach 21 Spieltagen, nur drei Niederlagen und eine Defensive mit gerade einmal 19 Gegentoren — das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis harter Arbeit, Qualität und mannschaftlicher Geschlossenheit. Diese Mannschaft hat sich ihre Position in dieser Liga verdient. Jetzt geht es darum, wieder klar zu werden im Kopf, die Energie zurückzuholen und den Fokus neu zu setzen. Genau dafür ist so eine Woche da. Das Trainerteam wird die richtigen Worte gefunden haben, und jeder Einzelne weiß, worauf es in dieser Phase der Saison ankommt. Die Tabelle hat sich verändert. Unsere Ziele aber nicht. Noch ist alles drin. Noch ist nichts entschieden. Und genau deshalb heißt es jetzt: zusammenrücken, Haltung zeigen und mit voller Überzeugung in die nächsten Aufgaben gehen. Mund abputzen. Aufstehen. Weitermachen.Denn abgerechnet wird erst am 20.06.2026.

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Englische Woche für unsere Ü40 – nächster Härtetest auswärts!

Nach dem überzeugenden Auftritt am vergangenen Spieltag bleibt unserer Ü40-Spielgemeinschaft von SG Taucha 99 und AC Taucha kaum Zeit zum Durchatmen. In der „englischen Woche“ geht es Schlag auf Schlag weiter – und die nächste Aufgabe hat es in sich. Bereits wenige Tage nach der starken Leistung wartet mit dem Auswärtsspiel beim SV Victoria 90 Leipzig I die nächste Herausforderung. Die „alten Herren“ haben zuletzt eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie nicht nur mithalten, sondern auch spielerisch Akzente setzen können. Einsatz, Leidenschaft und mannschaftliche Geschlossenheit waren der Schlüssel zum Erfolg – Tugenden, die nun auch in Leipzig wieder gefragt sein werden. Denn der Gastgeber wird alles daransetzen, die Punkte auf heimischem Platz zu behalten. Doch der Blick auf die Tabelle zeigt: Es geht um mehr als nur das nächste Spiel. Mit einem weiteren Dreier könnte unsere Spielgemeinschaft am Rotation Leipzig vorbeiziehen und sich auf den vierten Tabellenplatz schieben. Damit würde das Team nicht nur ein klares Ausrufezeichen setzen, sondern auch wieder Anschluss an die oberen Ränge herstellen. Die Plätze zwei und drei wären plötzlich wieder in greifbarer Nähe. Und vielleicht geht ja sogar noch mehr: Tabellenführer Turbine Leipzig scheint aktuell zwar stabil, doch im Fußball ist bekanntlich alles möglich. Jeder Punktgewinn bringt Bewegung in die Liga – und genau darauf spekuliert unsere Ü40. Die Ausgangslage ist also klar: Selbstbewusst auftreten, die eigenen Stärken auf den Platz bringen und die nächste Chance nutzen. Die englische Woche bietet die perfekte Gelegenheit, sich weiter nach oben zu arbeiten und den positiven Trend fortzusetzen. Auf geht’s, Männer – zeigt, was noch in euch steckt!

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Talente gesucht – die nächste Chance wartet schon!

Nach einem rundum gelungenen Talente-Tag für die Jahrgänge 2013 bis 2015 blicken wir voller Vorfreude auf den nächsten Termin. Die Begeisterung, der Einsatz und die vielen strahlenden Gesichter haben einmal mehr gezeigt, wie viel Potenzial und Leidenschaft in unserem Nachwuchs steckt. Genau daran wollen wir anknüpfen! Am 27. April sind nun die nächsten jungen Kicker an der Reihe: Die Jahrgänge 2016 bis 2019 (F- und E-Jugend) sind herzlich eingeladen, sich auf dem Platz auszuprobieren und Teil unserer Fußballfamilie zu werden. Dabei geht es nicht nur um Tore und Technik – sondern vor allem um Spaß, Teamgeist und den Mut, etwas Neues zu wagen. Jeder fängt einmal an. Und manchmal braucht es nur diesen einen Moment, um zu entdecken, was wirklich in einem steckt. Also: Trau dich und komm vorbei!Vielleicht ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt, um den ersten Schritt zu machen – oder den nächsten. Die Anmeldung erfolgt ganz einfach über unser Formular. Den entsprechenden Link findet ihr am Ende des Beitrags. Wir freuen uns auf viele neue Gesichter, leuchtende Augen und einen weiteren unvergesslichen Fußballtag!

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„Seien Sie ohne Sorge um Ihre Immobilie … ich kümmere mich darum!“

Was für Jan Ohnesorge als Leitspruch gilt, lebt er auch darüber hinaus mit großer Verlässlichkeit und Herz. Seit 2001 ist der gebürtige Bornaer als selbstständiger Immobilienmakler in Leipzig und Taucha tätig. Seit 2009 ist Taucha gemeinsam mit seiner Familie seine Heimat geworden. Die Verbindung zu unserem Verein ist dabei längst mehr als nur ein Kontakt am Spielfeldrand: Sein Sohn Noah trägt das Trikot unserer SG, und Jan Ohnesorge begleitet das Vereinsleben als engagierter Spielervater mit viel Interesse und Verbundenheit. Umso mehr freuen wir uns, dass er unseren Verein inzwischen auch als Sponsor unterstützt. Für diese wertvolle Unterstützung, das entgegengebrachte Vertrauen und die enge Verbundenheit mit unserer SG Taucha 99 sagen wir von Herzen: Vielen Dank! Lieber Jan, wir wünschen dir zu deinem Geburtstag alles erdenklich Gute, vor allem Gesundheit, Glück und viele schöne Momente im Kreis deiner Familie. Der Vorstand der SG Taucha 99

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Durchwachsener Auftritt beim Testspiel gegen die SG Olympia 1896 Leipzig

Am Sonntagnachmittag war ein gemischter Kader unserer A-/B1-Jugend bei der Landesligamannschaft der B1 der SG Olympia 1896 Leipzig zu Gast. In einem intensiven Testspiel zeigte unsere Mannschaft dabei zwei sehr unterschiedliche Halbzeiten und musste sich am Ende mit einem 2:2-Unentschieden zufriedengeben. Die erste Halbzeit verlief aus unserer Sicht zunächst alles andere als zufriedenstellend. Zwar war das Team bemüht, ins Spiel zu finden, doch es fehlte über weite Strecken an Ordnung, Klarheit im Passspiel und der nötigen Konsequenz in den Zweikämpfen. Die Gastgeber aus Leipzig traten griffiger, wacher und zielstrebiger auf und setzten unsere Mannschaft immer wieder früh unter Druck. So entwickelte sich eine Partie, in der die SG Olympia in vielen Situationen den etwas entschlosseneren Eindruck hinterließ. Der 0:1-Rückstand war die logische Folge einer insgesamt zu passiven ersten Hälfte, in der unser gemischter Kader nur selten zu seinem Rhythmus fand und offensiv nur wenige Akzente setzen konnte. Zur Pause reagierte das Trainerteam und stellte personell wie auch taktisch um. Mit einer neuen Formation und insgesamt vier Wechseln kam deutlich mehr Energie, Präsenz und Struktur ins Spiel. Plötzlich war zu erkennen, was in der Mannschaft steckt: Die Abläufe wirkten klarer, die Wege entschlossener und auch in den Zweikämpfen trat unser Team nun wesentlich mutiger auf. Der Auftritt nach dem Seitenwechsel war insgesamt deutlich verbessert und ließ erkennen, dass die erste Halbzeit nicht den eigentlichen Möglichkeiten dieser Mannschaft entsprach. Allerdings erhielt die aufkommende Stabilität kurz nach Wiederanpfiff zunächst einen Dämpfer. In der 49. Minute nutzten die Gastgeber eine ihrer Möglichkeiten zum 0:2 und schienen damit zunächst auf die Siegerstraße einzubiegen. Doch anders als noch im ersten Durchgang ließ sich unsere Mannschaft davon nicht aus dem Konzept bringen. Statt die Köpfe hängen zu lassen, zeigte das Team Moral, hielt weiter dagegen und arbeitete sich mit zunehmender Spielzeit immer besser in die Partie hinein. Der Lohn für diesen deutlich engagierteren Auftritt folgte in der 60. Minute, als Simeon mit dem Anschlusstreffer zum 1:2 neue Hoffnung entfachte. Unsere Mannschaft blieb nun am Drücker, spielte zielstrebiger nach vorn und setzte die SG Olympia zunehmend unter Druck. Die Gastgeber konnten sich immer seltener befreien, während unser Team weiter an den Ausgleich glaubte. In der 77. Minute war es erneut Simeon, der konsequent zur Stelle war und mit seinem zweiten Treffer des Tages den verdienten Ausgleich zum 2:2 erzielte. Unter dem Strich bleibt ein Testspiel mit gemischten Erkenntnissen. Die erste Halbzeit offenbarte deutlich, dass gegen einen guten Gegner Konzentration, Ordnung und Präsenz von Beginn an stimmen müssen. Die zweite Hälfte wiederum zeigte, welches Potenzial in der Mannschaft steckt, wenn sie mutig, kompakt und entschlossen auftritt. Auf dieser Leistungssteigerung nach der Pause gilt es nun aufzubauen. Am kommenden Sonntag wartet auf unsere A-Jugend in der Sachsenklasse Nord ein wichtiges Heimspiel gegen den JFV Neuseenland II. Dort wird ein konzentrierter Auftritt über die volle Spielzeit notwendig sein — ebenso wie die nötige Zielstrebigkeit vor dem Tor. Dann muss die Mannschaft von Beginn an zeigen, was in ihr steckt.

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Niederlage gegen Laubegast

Am 21. Spieltag der Landesliga hat es uns erneut erwischt: Gegen den FV Dresden 06 Laubegast mussten wir vor heimischer Kulisse eine bittere und vor allem unnötige 0:1-Niederlage hinnehmen. Dabei begann die Partie aus unserer Sicht eigentlich vielversprechend. Noch keine Minute war gespielt, da bot sich Joel Lehmann bereits die große Chance zur Führung. Nach einem Querpass von Paul kam er am langen Pfosten zum Abschluss, doch der Dresdner Schlussmann reagierte stark. Es war der Auftakt zu einer richtig guten ersten Halbzeit unserer Mannschaft, die das Spiel klar bestimmte, den Gegner unter Druck setzte und sich mehrere hochkarätige Möglichkeiten erarbeitete. In der 16. Minute lag der Führungstreffer erneut in der Luft: Moritz brachte eine scharfe Hereingabe in den Fünfmeterraum, wo Paul unter Bedrängnis zum Abschluss kam, den Ball aber nicht entscheidend platzieren konnte. Nur zwei Minuten später fehlten erneut nur Zentimeter, als Paul mit einem starken Abschluss lediglich das Lattenkreuz traf. Unsere Elf war klar tonangebend, während sich die Gäste fast ausschließlich auf die Defensivarbeit beschränkten und offensiv kaum in Erscheinung traten. Kurz vor der Pause hätte die längst verdiente Führung dann endlich fallen müssen. Maaz lief allein auf das gegnerische Tor zu, entschied sich jedoch im letzten Moment für das Abspiel statt für den eigenen Abschluss – eine Szene, die sinnbildlich für diesen gebrauchten Tag stand. Auch nach dem Seitenwechsel wollten wir die Kontrolle behalten, doch mit zunehmender Spieldauer schlichen sich mehr und mehr kleine Fehler in unser Spiel ein. Der Spielfluss ging verloren, klare Offensivaktionen wurden seltener, und Laubegast gewann nach und nach an Selbstvertrauen. In der 59. Minute hatten die Gäste dann ihre erste richtig große Möglichkeit, doch Jonas Janke zeigte mit einer starken Parade seine Klasse und hielt uns im Spiel. Zehn Minuten später war er allerdings machtlos: Nach einer unzureichenden Klärung und einem verlorenen Zweikampf auf der rechten Seite landete der Ball beim Gästekapitän, der aus kurzer Distanz zum 0:1 einschob. Unsere Mannschaft antwortete sofort. Joel hatte im direkten Gegenzug die Riesenchance auf den Ausgleich, doch sein Heber war einen Tick zu ungenau. In der Schlussphase warfen die Blau-Gelben noch einmal alles nach vorn, stemmten sich mit aller Kraft gegen die drohende Niederlage und kamen auch zu weiteren guten Möglichkeiten. Doch das Glück war an diesem Tag nicht auf unserer Seite. Bei der besten Chance rettete erneut das Aluminium für die Gäste, als ein Schuss von Nico Brehm an den Pfosten prallte und von dort in den Armen des Torwarts landete. So verrannen die Minuten, und als auch die letzte Standardsituation ohne Ertrag blieb, war die zweite Heimniederlage besiegelt. Umso bitterer, weil unsere Mannschaft über weite Strecken die bessere war und sich für einen engagierten Auftritt erneut nicht belohnte. Jetzt gilt es, die Enttäuschung schnell abzuschütteln und gegen den SSV Markranstädt die richtige Reaktion zu zeigen. Im Aufstiegskampf ist weiterhin alles möglich, noch sind neun Spiele zu gehen. Klar ist aber auch: Dafür müssen wir wieder mit voller Überzeugung, Leidenschaft und Entschlossenheit auftreten. Dann werden wir auch wieder in die Erfolgsspur zurückfinden.

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