SSV Markranstädt

Kantersieg in Markranstädt!

8:2-Gala sorgt für Landesliga-Rekord Am Samstagnachmittag feierten unsere Männer den höchsten Sieg in unserer Landesligageschichte: Beim SSV Markranstädt gelang ein spektakulärer 8:2-Erfolg. Unsere Mannschaft bestrafte das leichtfertige Abwehrverhalten der Gastgeber gnadenlos – vor allem in einer wilden Schlussphase. Ein echtes Kollektiv-Kunstwerk: Gleich sieben verschiedene Spieler trugen sich in die Torschützenliste ein. Nico Brehm (2x), Julien Mehlow, Pascal Sauer, Joel Lehmann, Felix Brügmann, Lion Steinbach und Luca Hennig bezwangen den gegnerischen Keeper. Frühe Führung und kaltschnäuzige Chancenverwertung Den ersten Aufreger der Partie gab es allerdings vor dem eigenen Tor: Nach drei Minuten hatten wir Glück, nicht in Rückstand zu geraten. In einer noch ungeordneten Abwehr scheiterte ein Markranstädter aus wenigen Metern am glänzend reagierenden Tim Grune. Im Gegenzug zeigten wir uns extrem effizient: Mit dem zweiten Torschuss gelang die Führung, als sich Nico Brehm aus 16 Metern ein Herz fasste und sehenswert über den Innenpfosten zum 1:0 traf. In der Folge agierten beide Teams offensiv. Der entscheidende Unterschied lag in der Effektivität: Während die Hausherren vorm Tor zu unentschlossen blieben, schlugen wir eiskalt zu. Ein bereits verpuffter Angriff wurde durch gutes Nachsetzen an der Strafraumgrenze wieder scharf gemacht – Julien Mehlow vollendete sehenswert zum 2:0. Markranstädt blieb zwar bemüht und hatte viel Ballbesitz, was uns jedoch Räume für gefährliche Umschaltmomente bot. Nachdem Felix Brügmann eine scharfe Eingabe von Pascal Sauer noch über den Kasten setzte (35.), machte er es kurz vor dem Pausenpfiff besser: Diesmal bediente Felix den durchlaufenden Pascal, der überlegt zum 3:0-Halbzeitstand einschob. Turbulente Schlussphase mit Tore-Rausch Die ersten 15 Minuten des zweiten Durchgangs verliefen ruhig. Die Hausherren versuchten noch einmal heranzukommen, blieben aber weitgehend ungefährlich. Wir spielten zwar gefällig, aber zunächst ohne die letzte Konsequenz. In der 67. Minute bestrafte Markranstädt dann einen Fehlpass im Tauchaer Mittelfeld und verkürzte per Kopf auf 1:3. Dieser Treffer war der Startschuss für eine vogelwilde Schlussviertelstunde, in der wir dem Gegner noch fünf weitere Tore einschenkten: Perfekter Start – Spitzenspiel am Tauchscher-Wochenende Das Ergebnis gilt es Dennoch richtig einzuordnen: Die Gastgeber machten es uns in der Endphase sehr leicht und brachen nach 70 Minuten völlig ein. Dass sie uns bis dahin 2-3 Mal ernsthaft in Verlegenheit bringen konnten zeigt, dass wir weiter hart arbeiten müssen. Der Saisonstart ist mit sechs Punkten aus zwei Spielen dennoch absolut geglückt. Die nächste schwere Aufgabe wartet bereits am kommenden Wochenende: Der ebenfalls perfekt gestartete SC Borea Dresden gibt seine Visitenkarte an der Kriekauer Straße ab. Anstoß zum „Tauchscher“-Heimspiel ist am Samstag um 15:00 Uhr. Kommt vorbei und unterstützt die Jungs!

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Sachsenliga | 2. Spieltag

Auswärtsspiel in Markranstädt Der 2. Spieltag steht an! Nachdem die Laubegaster am Freitagabend vorgelegt und den Dresdner SC mit 6:2 heimgeschickt haben, ziehen die anderen Mannschaft heute nach: Unsere SG gastiert im Stadion am Bad beim SSV Markranstädt. Der späte 2:0-Erfolg im Auftaktspiel gegen den SC Freital II hat gezeigt, wie viel Geduld und Wille im Team stecken. Genau diesen Rückenwind wollen die Jungs mit auf den Platz nehmen, um auch auswärts die nächsten Punkte einzufahren. Drückt die Daumen – auf geht’s, SG!

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Spektakel am Freitagabend: 5:3-Auswärtssieg in Markranstädt

Was für ein Abend! In einem hitzigen, turbulenten und über weite Strecken hochklassigen Landesligaspiel setzte sich unsere Mannschaft am Freitagabend verdient mit 5:3 beim SSV Markranstädt durch. Die Tore für unsere Blau-Gelben erzielten Nico Brehm (2), Paul Lehmann, Damion Sura und Moritz Butzke. Mit diesem wichtigen Auswärtssieg bleiben unsere Männer weiter in der Spitzengruppe der Sachsenliga und halten den Druck auf die führenden Teams aufrecht. Von Beginn an war Feuer in der Partie. Beide Mannschaften waren sofort auf Betriebstemperatur, das Spiel nahm früh ein hohes Tempo auf. Während wir versuchten, über Ballbesitz und spielerische Lösungen Kontrolle zu gewinnen, setzte der Gastgeber vor allem auf Zweikampfhärte, Leidenschaft und Körperlichkeit. In der ersten halben Stunde begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe, klare Vorteile konnte sich zunächst niemand erarbeiten. Die erste gute Möglichkeit gehörte unseren Männern: Nach Zuspiel von Florian Brügmann kam Nico Brehm in der 20. Minute aus der Drehung zum Abschluss, setzte den Ball aber über das Tor. Auf der anderen Seite wurde es ebenfalls gefährlich, als sich ein abgefälschter Schuss tückisch senkte und Jonas Jahnke zu einer starken Parade zwang. Die Partie war nun endgültig voll da. Kurz darauf vergab auch Cerno Abdulayi Kaba aus aussichtsreicher Position. In der 32. Minute fiel dann die verdiente Führung für unsere Farben: Paul Lehmann ließ einen Ball an der Strafraumgrenze clever für Nico Brehm klatschen, und unsere Nummer 10 jagte den Ball kompromisslos ins lange Eck. In der Folge hatten wir gleich mehrfach die Chance nachzulegen. Zunächst scheiterte Paul im Eins-gegen-eins am Schlussmann der Gastgeber, wenig später parierte dieser auch einen Kopfball von Jasper Raul Günther stark. Statt des möglichen 2:0 fiel dann jedoch der Ausgleich. Nach einem individuellen Fehler in unserer Defensive verloren wir einen bereits fast geklärten Ball noch leichtfertig und ermöglichten Markranstädt so das 1:1 (39.). Mit diesem Zwischenstand ging es auch in die Pause. Der zweite Durchgang begann dann mit einem echten Paukenschlag. Gerade einmal 20 Sekunden waren gespielt, da schickte Cerno Paul Lehmann auf die Reise, der vor dem Tor cool blieb und zum 2:1 einschob. Und es kam noch besser: Nur fünf Minuten später schlugen wir erneut zu. Nach einem Ballgewinn schalteten unsere Männer blitzschnell um, Nico Brehm war durch und machte mit seinem zweiten Treffer des Abends das 3:1 perfekt. In dieser Phase hatten wir das Spiel eigentlich im Griff, ließen Ball und Gegner laufen und wirkten dem vierten Treffer näher als der Gastgeber dem Anschluss. Doch genau dieser wollte zunächst nicht fallen. Eine große Möglichkeit ließ Cerno liegen, nachdem Joel sich stark im Strafraum durchgesetzt und mustergültig zurückgelegt hatte. Markranstädt gab sich jedoch nicht geschlagen und blieb gefährlich. Zunächst strich ein Ball nur knapp am langen Pfosten vorbei, ehe in der 66. Minute doch der Anschlusstreffer fiel. Jonas Jahnke konnte einen Flatterball nur nach vorne abwehren, ein nachsetzender Spieler staubte zum 2:3 ab. Plötzlich kippte das Momentum. Nur wenig später nutzte der Gastgeber einen schnell ausgeführten Freistoß, kam erneut gefährlich in unseren Strafraum und traf zum 3:3 in den Winkel. Eine Viertelstunde vor Schluss war damit wieder alles offen. Doch dann wendete sich das Blatt erneut zu unseren Gunsten. In der 78. Minute sah der Kapitän der Gastgeber innerhalb kürzester Zeit zweimal Gelb und musste vorzeitig vom Platz. In Überzahl drückten unsere Männer sofort wieder nach vorn – mit Erfolg: Eine Flanke von Nico Brehm verlängerte Paul Lehmann stark in den Lauf von Damion Sura, der aus kurzer Distanz zur erneuten Führung einschob (83.). Die Schlussphase war dann nichts für schwache Nerven. Markranstädt warf noch einmal alles nach vorne, wir hatten gleichzeitig mehrfach die Chance, den Sack endgültig zuzumachen. Julian Mehlow verfehlte nach einer missglückten Abwehr des gegnerischen Keepers aus rund 38 Metern nur knapp. In der Nachspielzeit sah ein weiterer Spieler der Gastgeber nach einem Foul als letzter Mann die Rote Karte. Den Schlusspunkt setzten dann doch noch unsere Farben: Mit der letzten Aktion des Spiels war Moritz Butzke frei durch und hatte keine Mühe, zum 5:3-Endstand zu vollenden. Am Ende steht ein verdienter Sieg in einem denkwürdigen Derby. Acht Tore, neun Gelbe Karten, eine Gelb-Rote und eine Rote Karte sprechen für eine Partie, in der Emotion, Intensität und Leidenschaft von der ersten bis zur letzten Minute spürbar waren. Gegen aufopferungsvoll kämpfende Gastgeber konnten wir unsere spielerische Überlegenheit nicht immer konsequent auf den Platz bringen und machten es uns zwischenzeitlich selbst schwer. Umso wichtiger war die Reaktion der Mannschaft, die in schwierigen Momenten Charakter, Moral und Leidenschaft bewies. Weiter geht’s mit dem nächsten Highlight: Am 25. Spieltag gastiert die BSG Stahl Riesa auf der Krieke. Anstoß ist am Samstag um 15:00 Uhr.

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Mund abputzen. Aufstehen. Weitermachen.

Die vergangene Woche hat wehgetan. Die 0:1-Heimniederlage gegen Laubegast war ein echter Nackenschlag — sportlich wie tabellarisch. Von Platz 1 auf Platz 3, dazu die Gewissheit, dass Dresden durch unsere Niederlage nun alles in der eigenen Hand hat. So ehrlich muss man sein: Das war ein Wirkungstreffer. Aber genau jetzt zeigt sich, was eine Mannschaft ausmacht. Während der SSV Markranstädt nach dem überzeugenden 3:0 gegen den SV Tapfer 06 Leipzig mit Rückenwind in die Partie geht, stehen wir vor der Aufgabe, die richtige Antwort auf den letzten Rückschlag zu geben. Der Gastgeber belegt aktuell Rang zehn und will die Saison sicher so stark wie möglich zu Ende spielen. Mit sieben Siegen, drei Unentschieden und elf Niederlagen zeigt sich bislang ein eher wechselhaftes Bild. Unsere Ausgangslage bleibt trotzdem stark. 48 Punkte nach 21 Spieltagen, nur drei Niederlagen und eine Defensive mit gerade einmal 19 Gegentoren — das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis harter Arbeit, Qualität und mannschaftlicher Geschlossenheit. Diese Mannschaft hat sich ihre Position in dieser Liga verdient. Jetzt geht es darum, wieder klar zu werden im Kopf, die Energie zurückzuholen und den Fokus neu zu setzen. Genau dafür ist so eine Woche da. Das Trainerteam wird die richtigen Worte gefunden haben, und jeder Einzelne weiß, worauf es in dieser Phase der Saison ankommt. Die Tabelle hat sich verändert. Unsere Ziele aber nicht. Noch ist alles drin. Noch ist nichts entschieden. Und genau deshalb heißt es jetzt: zusammenrücken, Haltung zeigen und mit voller Überzeugung in die nächsten Aufgaben gehen. Mund abputzen. Aufstehen. Weitermachen.Denn abgerechnet wird erst am 20.06.2026.

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