Mit einer 1:3-Heimniederlage gegen den Leipziger SC musste unsere A-Jugend am vergangenen Spieltag einen schmerzhaften Dämpfer hinnehmen. Nach dem gelungenen Rückrundenauftakt in der Vorwoche wurden die Jungs damit schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Besonders bitter: Über weite Strecken der Partie hatte unsere Mannschaft das Spiel eigentlich im Griff, doch der Gegner nutzte seine Möglichkeiten konsequent – während auf unserer Seite zu wenig aus den eigenen Spielanteilen gemacht wurde.
Von Beginn an versuchte unsere SG, das Spiel zu kontrollieren und über Ballbesitz zu dominieren. In vielen Phasen gelang es auch, den Gegner in dessen Hälfte zu drücken und das Geschehen zu bestimmen. Allerdings schlichen sich im Spielaufbau immer wieder unnötige Ungenauigkeiten und einfache Ballverluste ein, wodurch der eigene Rhythmus zu häufig unterbrochen wurde. Der Leipziger SC konzentrierte sich überwiegend auf eine kompakte Defensive und lauerte auf Fehler.
Torchancen blieben zunächst auf beiden Seiten Mangelware. Kurz vor dem Halbzeitpfiff nutzten die Gäste dann jedoch eine ihrer wenigen Möglichkeiten: Nach einer Ecke konnte der Ball nicht konsequent geklärt werden und landete schließlich im Tauchaer Tor – der 0:1-Rückstand unmittelbar vor der Pause. Entsprechend unzufrieden ging es für unsere Mannschaft in die Kabine.
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich die SG deutlich engagierter. Mit mehr Tempo und Entschlossenheit versuchten die Jungs, den Druck zu erhöhen und den Ausgleich zu erzwingen. Der Aufwand wurde schließlich in der 73. Minute belohnt: Nach einer energischen Aktion setzte sich Mattheo im Strafraum durch und erzielte mit einem echten „Tor des Willens“ den verdienten 1:1-Ausgleich.
Doch anstatt den Schwung mitzunehmen und das Spiel endgültig zu drehen, folgte nur wenige Minuten später der nächste Rückschlag. Eine Unachtsamkeit im Defensivverhalten nutzte der LSC eiskalt aus und ging in der 82. Minute erneut in Führung – ein Treffer, der aus Tauchaer Sicht nahezu aus dem Nichts fiel.
In der Schlussphase warf unsere Mannschaft noch einmal alles nach vorn, um zumindest einen Punkt zu retten. In der Nachspielzeit fiel jedoch die endgültige Entscheidung: Nach einem Handspiel im Strafraum zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Der fällige Handelfmeter wurde sicher verwandelt, sodass der Leipziger SC am Ende mit 3:1 als Sieger vom Platz ging.
Unterm Strich bleibt eine vermeidbare Niederlage, bei der sich die Mannschaft vor allem über die eigene Chancenverwertung und die zu einfachen Fehler im Spielaufbau ärgern muss. Der Gegner kam offensiv nur selten zur Entfaltung – wenn es gefährlich wurde, dann meist nach Ballverlusten oder Unachtsamkeiten auf Tauchaer Seite.
Nun gilt es, in der Trainingswoche die richtigen Schlüsse zu ziehen. Mehr Konzentration im Spielaufbau, eine bessere Torabschlussquote und größere Zielstrebigkeit im letzten Drittel werden entscheidend sein, um im nächsten Heimspiel wieder erfolgreicher aufzutreten.
Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich bereits am kommenden Spieltag, wenn die BSG Stahl Riesa auf der Krieke zu Gast ist. Dann soll wieder ein anderes Gesicht gezeigt und der nächste Dreier eingefahren werden.
