Joost trifft in der 90. Minute: A-Junioren holen den Dreier!

Was für eine nervenaufreibende Partie! Am vergangenen Wochenende hatte unsere SG Taucha 99 den Sieg noch in der 89. Minute aus der Hand gegeben. Diesmal fiel die Entscheidung kurz vor Schluss zu unseren Gunsten: Joost traf in der 90. Minute zum 2:1 gegen Torgau!

Der Beginn des Spiels wurde allerdings von einer Verletzung überschattet. Gleich in der ersten Situation rettete der Torgauer Torhüter nach einem hohen Ball spektakulär, verletzte sich dabei aber so unglücklich an der Schulter, dass er im Krankenhaus behandelt werden musste. Wir wünschen ihm von Herzen gute Besserung und hoffen, ihn bald wieder zwischen den Pfosten zu sehen.

Nach der Unterbrechung mussten sich die Gäste zunächst neu sortieren. Unsere Blau-Gelben nutzten diese Phase: Ben brachte die SG in der 18. Minute in Führung. Das 1:0 zur Pause entsprach dem Spielverlauf – doch entschieden war noch lange nichts.

Torgau kam stärker aus der Kabine und setzte unsere Hintermannschaft zunehmend unter Druck. Auch bei uns sorgten Wechsel und taktische Umstellungen kurzzeitig für Unruhe. In der 60. Minute nutzten die Gäste ihre Chance zum 1:1. Erinnerungen an das Engelsdorf-Spiel wurden wach. Die Aktionen wurden unsicherer, und die Partie hätte in dieser Phase kippen können.

Doch unsere Jungs fingen sich. Angespornt vom Trainerteam fanden sie zu der Ruhe und Sicherheit zurück, die sie in der ersten Halbzeit ausgezeichnet hatte. Sie blieben dran, glaubten an ihre Chance – und wurden belohnt: In der 90. Minute brachte Joost den Ball im Torgauer Tor unter! Die erneute Führung ließen sich die Blau-Gelben nicht mehr nehmen.

Dieser 2:1-Erfolg ist mehr als nur ein Dreier. Er bringt uns auf Tabellenplatz zehn, hält den Anschluss an die Teams vor uns und gibt der Mannschaft nach den zuletzt bitteren Schlussminuten einen verdienten Motivationsschub.

Jetzt steht zunächst eine Spielpause an. Das Trainerteam kann die Zeit nutzen, um an einigen Stellschrauben zu drehen. Am 1. November wartet mit dem aktuell drittplatzierten Leipziger SC die nächste schwere Aufgabe. Dort hängen die Trauben erfahrungsgemäß hoch. Aber unsere Jungs haben heute gezeigt, was möglich ist, wenn sie bis zur letzten Minute an sich glauben